Beim Essential-Smartphone ist der Rahmen aus Titan, was das Gerät robuster machen soll. Der Preis liegt mit 699 Dollar in der Liga des iPhones und anderer Top-Smartphones. Bildquelle: Essential
Android-Erfinder Andy Rubin. Foto: Christof Kerkmann/Archivbild
Das erste Telefon des Start-ups Essential, hinter dem Android-Erfinder Andy Rubin steckt, fällt mit einem großen Display auf, das fast die gesamte Frontseite des Geräts ausfüllt. An der Oberkante gibt es nur einen Ausschnitt für die Kamera in der Mitte und einen schmalen schwarzen Streifen am unteren Rand. Dadurch passt in das relativ kompakte Gehäuse mit Abmessungen von gut 7 mal 14 Zentimetern ein Bildschirm mit einer Diagonale von 5,7 Zoll.
Randloser Trend?
Nach dem chinesischen Anbieter Xiaomi drückte zuletzt auch Marktführer Samsung den Rahmen um das Display - und auch von Apple wird ein ähnlicher Schritt beim nächsten iPhone-Modell erwartet.
Bei Rubins Essential-Smartphone ist der Rahmen im Gegensatz zum bei der Konkurrenz oft verwendeten Aluminium aus Titan, was das Gerät robuster machen soll. Der Preis liegt mit 699 Dollar in der Liga des iPhones und anderer Top-Smartphones.
Das Telefon läuft mit Android - auch wenn Rubin auf Distanz zu Google ging, der heutigen treibenden Kraft hinter dem Betriebssystem und seinem langjährigen Arbeitgeber.
«Bei all dem, was Android dafür geleistet hat, Technologie fast zu jedem zu bringen, hat es auch zu dieser wirren neuen Welt beigetragen, in der Menschen mit der Technik zu kämpfen haben, die eigentlich ihr Leben vereinfachen sollte», schreubt Rubin in einem Blogeintrag.
Er fühle sich mitverantwortlich dafür und wolle das mit seinem neuen Projekt ändern. Neben dem Telefon gibt es von Essential auch eine 360-Grad-Kamera und eine kompakte Steuereinheit für vernetzte Geräte im Haushalt mit rundem Display.
dpa/rs
Links:
Website von Essential mit Details zum Smartphone