Jerome Cohen, Business Unit Manager Medias & Communication bei Oodrive spricht über Cloud-Lösungen in der Modewelt, speziell bei Daniel Hechter.
Wir sprachen mit Jerome Cohen, Business Unit Manager Medias & Communication bei Oodrive über die Cloud und warum sich das Modeunternehmen für eine Collaboration-Lösung entschieden hat.
Herr Cohen, warum eignen sich cloud-basierte Collaboration-Lösungen generell für die Mode- und Textil-Branche?
Jerome Cohen: Cloud-basierte Lösungen ermöglichen – neben vielen anderen Funktionen – die Zusammenarbeit mit Ansprechpartnern verschiedener Unternehmen weltweit. In der Mode- und Textilindustrie müssen die jeweils aktuellen Kollektionen mit einer Vielzahl von in- und externen Partnern geteilt werden. Wir denken da beispielsweise an Kunden, Distributoren und Presseleute. Diese sind oft quer über den Globus verteilt. Jeder dieser Partner benötigt jeweils unterschiedliche Dokumente. Auf diese muss er sicher und unkompliziert zugreifen können.
Wer in der Modebranche arbeitet, weiß, dass dort häufig Mediendateien mit großen Datenvolumina – Fotos in druckfähiger Auflösung oder HD-Videos – benötigt werden. Die Modelabel müssen diese Dateien speichern und vor allem bei Bedarf schnell teilen können. Mit der Lösung iExtranet von Oodrive, für die sich das Modeunternehmen entschieden hat, werden alle Dokumente in einer zentralen Medienbibliothek abgelegt, auf die sämtliche Kommunikationsabteilungen der verschiedenen Tochterunternehmen Zugriff haben. Die Medien sind damit online verfügbar und nach individuellen Kriterien übersichtlich klassifiziert und geordnet.
Warum genau hat sich Daniel Hechter für Oodrive entscheiden?
Cohen: Mit der Collaboration-Lösung verfügt Daniel Hechter über einen sicheren cloud-basierten Informationspool: Dokumente, Bilder und Videos zu den Kollektionen können mit Partnern weltweit geteilt werden. Vertriebshändler oder die internationale Presse werden so mit Leichtigkeit versorgt.
Aus Sicht der Modemacher stellte es eine Herausforderung dar, sicherzustellen, dass jeder Mitarbeiter die Lösung ohne längere Einarbeitung nutzen kann. Für den Anbieter war dieser Wunsch allerdings leicht zu meistern: Schließlich wird bei allen Lösungen Wert auf einfache Bedienbarkeit gelegt. Dadurch können die Mitarbeiter ohne große Einweisung und im fließenden Übergang mit dem neuen System arbeiten.
Welche speziellen Anforderungen waren für das Modeunternehmen von Bedeutung?
Cohen: Die Verantwortlichen waren insbesondere davon angetan, dass alle Dateien bereits vorab online eingesehen werden konnten. Fotos oder Videos der Modekollektionen lassen sich so besser verwalten. Des Weiteren war entscheidend, dass es sich um eine nutzerfreundliche Anwendung handelt. Die wesentlichen Funktionen erschließen sich dem Anwender sehr schnell. Darüber hinaus stellt der Software-Anbieter seine Lösung in einer Vielzahl von Sprachen zur Verfügung, was die Zusammenarbeit mit den weltweiten Vertriebspartnern von erleichtert. Und zu guter Letzt war natürlich auch die gebotene Sicherheit ein schlagkräftiges Argument.
In welchen Unternehmensbereichen wird die Lösung verwendet?
Cohen: Sie wird in zwei Bereichen eingesetzt: in der Kommunikations- und in der internationalen Lizenzabteilung. Die jeweiligen Ansprechpartner – Presseleute und die weltweiten Vertriebspartner – werden dank der Lösung mit allen notwendigen Dateien und Dokumenten versorgt.
Wie wird die Sicherheit der Datenverwaltung gewährleistet?
Cohen: Die Plattform gilt als hochsicher: Alles wird verschlüsselt, vom Passwort bis zu den gespeicherten Daten. Oodrive wurde vor kurzem nach ISAE 3402 zertifiziert. Dies ist der neue internationale Standard für Prüfberichte für Dienstleistungsunternehmen, der auf Grundlage von Empfehlungen des IAASB (International Auditing and Assurance Standards Board), entwickelt wurde. Das Zertifikat belegt, dass der Anbieter hohe Anforderungen an Qualitäts- und Risikomanagement erfüllt und fortlaufend daran arbeitet die internen Qualitätsmaßnahmen zu verbessern.
Inwiefern profitiert Daniel Hechter bereits von der Lösung?
Cohen: Der Hersteller ist dazu in der Lage alle internationalen Vertriebs- und Öffentlichkeitsaktivität effizienter zu gestalten und auszubauen: Daten jeder Art können unkompliziert und sicher mit in- und externen Partnern geteilt und gemeinsam bearbeitet werden. Die nötige Einarbeitung der beteiligten Mitarbeiter erfordert minimalen Aufwand.
Ausblick auf das Jahr 2013: Wie werden sich Anforderungen an die IT speziell für die Mode- und Textil-Brache verändern?
Cohen: Um die Vertriebsaktivitäten in einem sich stetig wandelnden globalen Geschäftsumfeld zu optimieren, benötigt die Mode- und Textilbranche die richtigen Werkzeuge: Kunden und Vertriebshändler brauchen zu jederzeit und von jedem Ort Zugriff auf die richtigen Kollektionen und die dazugehörigen Zusatzmaterialien. Für eine erfolgreiche Medienpräsenz müssen außerdem auch Presseansprechpartner jederzeit unkompliziert mit den richtigen Informationen versorgt werden können.
Die rasante Zunahme von mobilem Arbeiten krempelt auch den Modesektor um – Smartphones und iPad sind hier feste Bestandteile der täglichen Arbeit. Dank der jeweiligen nativen Apps sind auch mobile Geräte nutzbar. Alle Dateien und Medien können also jederzeit und von überall bearbeitet, geteilt und präsentiert werden, beispielsweise beim Kunden vor Ort.