Der Chef der Samsung Mobilfunk-Sparte, Ko Dong-Jin, präsentiert das Galaxy Note 7. Foto: Kim Hee-Chul / dpa
Bereits verkaufte Galaxy Note 7 würden durch neue Geräte ersetzt, teilte Samsung mit. Es werde etwa zwei Wochen dauern, um diese bereitzustellen. Mit dem Umtausch soll in Südkorea am 19. September begonnen werden.
In Deutschland sollte nächste Woche mit der Auslieferung des Galaxy Note 7 begonnen werden. Hierzulande dürfte es also nur wenige betroffene Nutzer geben, die über Vorbestellungen bereits beliefert wurden. Unklar ist, wann es nun in Deutschland mit dem Verkauf los geht.
Hintergrund der Rückrufaktion sind Probleme mit dem Akku: Medien berichten über Brände, die beim Aufladen passierten. Ein Insider hatte zuvor sogar von Explosionen gesprochen. Die koreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtet, es habe fünf Vorfälle gegeben, bei denen Galaxy-Note-7-Smartphones beim Laden explodiert seien oder in Flammen aufgingen. Der koreanische Konzern hatte den Verkaufsstart in einigen Ländern bereits verschoben, angeblich "weil man von der Nachfrage überrascht wurde".
Die Samsung-Aktie brach ein. Samsung verlor vier Milliarden US-Dollar an Marktwert.