Shopping per Knopfdruck mit dem neuen Fire Phone von Amazon.
Das neue „Fire Phone" wirbt mit einem innovativen 3D-Display, das dank vier Frontkameras die Augenbewegungen des Nutzers verfolgt und eine dimensionale Illusion erschafft. Außerdem gibt es diverse Zusatzdienste inklusive (unbegrenzter Cloud-Speicher für Fotos, zwölfmonatige Gratis-Mitgliedschaft beim Musik- und Videokanal Amazon Prime). Das Betriebssystem Fire OS 3.5 ist ein stark angepasstes Android. Erhältlich ist es ab Juli, nur in den USA über AT&T. Alle Informationen zum Gerät im amerikanischen Amazon-Shop: http://www.amazon.com/dp/B00EOE0WKQ/
Das wirkliche „Killer-Feature" soll aber die App Firefly werden, die die Umgebung des Nutzers abscannt und in eine bestellbare Warenwelt verwandelt. Kein Wunder, dass der Tenor in Deutschlands Massenmedien mal wieder negativ ist: „Amazons Fire Phone ist der Horror für Einzelhändler" titelt die Welt.
Ein Song im Radio, ein Film oder eine Serie, außerdem Texte und Objekt erfasst die App. Natürlich damit der Kunde die erfassten Dinge direkt bei Amazon bestellen kann. Noch kann man dort allerdings nicht alles kaufen, also macht sich die Funktion anderwärtig nützlich: Öffnet das Kartenprogramm im Falle eines Straßenschildes, legt Kontakte beim Abscannen von Visitenkarten an oder bietet passende Wikipedia-Artikel zu nicht-kommerziellen Objekten an.
Laut Amazon sind in der Firefly-Datenbank zum Launch 100 Millionen Artikel gespeichert. Entscheidend wird aber die Entwicklung und Anbindung weiterer Apps werden, die die Augmented-Reality-Funktion sinnvoll unterstützen. Der Markteintritt des E-Commerce-Riesen bei Smartphones ist also nicht ohne Risiko und bleibt spannend, die Verfügbarkeit des Fire Phone in Deutschland sicher nur eine Frage der Zeit.