Auch auf dem iPhone sind Organisationshilfen gefragt
iOS bietet immer wieder durch interessante und innovative Apps. Ein paar besonders nützliche Tools für Business-Anwender widmen sich der oft fehlenden Übersicht auf dem iPhone. Es ist von Hause aus nicht in der “Massenverarbeitung” von Mails oder Meldungen aus sozialen Netzwerken. Ein paar neue Apps widmen sich diesem Problem.
Mailbox löst zwei große Probleme mit der E-Mail recht unkompliziert und elegant. Das erste Problem: Ein Smartphone-Display ist zu klein für eine Oberfläche mit Ordnersystem wie bei Outlook, das aber immer noch die Standardmetapher für Mail ist. Das zweite ist die schiere Menge an Mails, die beim beruflichen Einsatz auf dem Gerät eintrudeln. In beiden Fällen hilft die App. Die Mails können einfach weggewischt werden und landen dabei entweder im Archiv oder einer Art Todo-Liste zur Wiedervorlage
Tempo ist eine der zahlreichen Kalender-Alternativen für iOS, die allerdings völlig neue Funktionen anbietet. In Wirklichkeit handelt es sich eher um eine Art persönlichen Assistenten, der ähnliche KI-Funktionen wie Siri nutzt. Die App koordiniert Termine, verwaltet Kontakte und sucht nach Dokumenten, die mit den jeweiligen Terminen und Personen zu tun haben. Fehlende Details werden automatisch ergänzt, zum Beispiel Angaben zu gebuchten Flügen oder Profile aus Yelp oder LinkedIn (Achtung: Zur Zeit ist die Gratis-App nur im US-Store verfügbar).
Ember ist eine App zur Organisation aller Bilder auf dem iPhone. Sie macht Schluss mit dem Chaos, das durch die nur sehr rudimentär ausgeprägte Dateiverwaltung unter IOS entsteht. Die Bilder werden ganz einfach mit Gestensteuerung verwaltet und in so genannte “Collections” einsortiert. Damit katalogisiert, verschlagwortet und verwaltet die App alle Arten von Bilddateien. Über iCloud kann die App mit der gleichnamigen Mac-App synchronisiert werden.
Cloze will ebenfalls mit einem Schwachpunkt anderer mobiler Apps aufräumen: Die rasch chaotisch wirkende Vielfalt in sozialen Netzwerken. Die App organisiert E-Mails sowie Updates von Twitter, Facebook und Linkedin nach Personen und Relevanz, so dass häufige Mailkontakte mit den entsprechenden Updates zusammengefasst und gut sichtbar in einem “Sozialposteingang” präsentiert werden. Antworten, Likes, Retweets und andere Aktionen sind ebenfalls mit Cloze möglich.
Feedly ist einer der erfolgreichen Nachfolger des im März 2013 eingestellten Google Reader. Die App zeigt RSS-Feeds unter einer übersichtlichen und gut bedienbaren Oberfläche an. Das recht flotte Frontend arbeitet problemlos auch mit hunderten Newsfeeds zusammen und beherrscht mehr oder weniger alle Funktionen des Reader. Die App und der dahinter stehende Dienst werden regelmäßig ausgebaut. Basisfunktionen sind kostenlos, ein Premiumzugang bietet erweiterte Möglichkeiten wie zum Beispiel eine Suche.
Bildquelle: Apple