Kassenzettel: Reposito schafft Ordnung
Standardsituationen des Technologiebesitzes: Ein Kassenzettel ist genau dann verblasst, wenn der Kunde ihn für einen Garantiefall benötigt. Und wenn er ihn mühsam entziffert hat, stellt er den Ablauf der Garantie fest.
Im Smartphone-Zeitalter gibt es für beides eine Lösung. Um die Sache mit den verblassten oder verlorenen Kassenzetteln kümmert sich
Reposito, die digitale Sammelstelle für Kassenzettel. Mit einer App für iPhone und Android oder auf der Reposito-Website werden die Kassenzettel online erfasst und archiviert.
Am einfachsten geht es mit dem Smartphone: Kassenzettel mit der Reposito-App fotografieren und dann den Barcode scannen. Bei bestimmten Händlern geht es sogar noch flotter, denn sie drucken einen QR-Code für Reposito auf den Kassenzetteln ab. Nach dem Ablichten dieses Codes wird ein spezieller digitaler Kassenzettel mit allen wichtigen Infos bei Reposito gespeichert.
Damit ist der Kassenzettel nun vor dem Verblassen und Verlieren geschützt. Doch gegen Garantiefristen und Dusseligkeit ist keine Cloud gewachsen. Nicht ganz: Reposito bietet seit kurzem eine optionale Geräteversicherung an.
Der
"Reposito Elektronikschutz" (ein ARAG-Versicherungsprodukt) sind alle eingetragenen Elektro- und Elektronikprodukte vor Schäden geschützt - über die Garantie hinaus und auch bei selbstverschuldeten, nicht vorsätzlich herbeigeführten Schäden. Letztere werden von der üblichen Hausratversicherung nicht abgedeckt. Allerdings ist dieser Service nicht billig: 19,99 Euro im Monat muss der Reposito-Kunde dafür zahlen. Immerhin sind dafür alle mit der App erfassten Geräte mit einer Art "Vollkaskoschutz" abgesichert.
Das ist sicher eher sinnvoll für Geeks mit mehr als nur einem Smartphone. Wer zum Beispiel neben dem Telefon auch noch ein iPad und ein teueres Ultrabook versichert, dürfte sich über eine Versicherung vor eigener Dusseligkeit freuen. Die App bietet außerdem den Download von Bedienungsanleitungen und Produkthandbüchern sowie eine Warnmeldung, wenn ein Produkt neu in der europäischen RAPEX-Datenbank für Herstellerrückrufe erscheint.
Mit der neuen Versicherung folgt Reposito-Geschäftsführer Philipp Hartmann seiner Strategie, nicht bloß eine Halde mit gescannten Kassenbons zu sein, sondern rund um den Kassenzettel ein möglichst ausgefeiltes Servicepaket anzubieten. Hartmann sieht Reposito als Baustein auf dem Weg zur digitalen Geldbörse. "Der Trend zum mobilen Portemonnaie ist nicht aufzuhalten und eines der wichtigsten Themen für die Zukunft. Für uns ist das keine reine Zukunftsmusik."
Bildquelle: Alexander Klaus /
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