"Serious Business" ist das Motto – Blackberry legt den Fokus auf Geschäftskunden.
Blackberry stellt das neue Smartphone „Passport" vor und geht damit einen ungewöhnlichen, mutigen Weg: Das Gerät verfügt über ein neuartiges Design mit einem hochauflösenden, quadratischen Bildschirm und einer kapazitiven Tastatur. Im Fokus der Kanadier stehen geschäftliche Nutzer, für die Produktivität entscheidend ist. Genau die Zielgruppe also, die Blackberry einst groß machte, mittlerweile aber häufig auf Apple-Geräte umgestiegen ist. Und dort vielleicht nicht immer glücklich ist – mit einer virtuellen Tastatur, die (den für Dokumente und E-Mails eh schon kleinen) Bildschirm zur Hälfte einnimmt, mit dem frickelig zu platzierenden Cursor oder mit dem zu häufig schlappen Akku.
Genau den Themen hat sich Blackberry mit dem Passport gestellt:
Nicht ganz vergessen hat Blackberry, dass heutzutage auch Consumer-Apps wichtig sind: Daher ist nun der Amazon Appstore vorinstalliert, die Unternehmen kooperieren.
Außerdem wurde das Software-Update 10.3 vorgestellt, das technische Verbesserungen und optische Verschönerungen mit sich bringt und sukzessive auch für alle anderen Blackberrys mit 10er Software ausgerollt werden soll.
Zusammen mit dem Passport wurde „Blend“ veröffentlicht: Die Software (für die Plattformen Mac, iOS, Windows und Android verfügbar) macht Nachrichten und Inhalte vom Blackberry-Smartphone auf anderen Computern und Tablets verfügbar. Ohne, dass dabei Daten in der Cloud gespeichert werden oder Daten vom Blackberry-Smartphone auf einem anderen Gerät gespeichert werden.
Das Gerät ist bereits verfügbar: Ohne Vertrag bietet Vodafone das Smartphone für 599,90 Euro an. Bei den verbauten Komponenten und dem wertigen Gerät eine echte Kampfansage an Apple.
Passport