11.09.2017 Software-Leak ging an US-Medien

iPhone 8 heißt iPhone X

US-Medien haben Software-Hinweise auf das am Dienstag erwartete neue iPhone zugespielt bekommen. Diese Fakten wurden bekannt >>>

Über das neue iPhone X werden immer Details bekannt. Foto: Bodo Marks

Über das neue iPhone X werden immer Details bekannt. Foto: Bodo Marks

Dem Leak nach wird das neue Top-Modell den Namen iPhone X tragen, sich wie erwartet per Gesichtserkennung entsperren lassen und Aufladen ohne Kabel unterstützen, berichteten die Websites «9to5Mac» und «Macrumors». Sie hatten die sogenannte «Golden Master»-Version von Apples nächstem Mobil-Betriebssystem iOS 11 zugespielt bekommen, die bereits für das neue Gerät vorbereitet ist. Es soll auch ein iPhone 8 und ein 8 Plus geben, gleichzeitig soll es laut Medienberichten modifizierte Versionen der aktuellen iPhone 7 und iPhone 7 Plus geben.

Außerdem wurde die Erwartung bestätigt, dass bei dem neuen iPhone das Display nahezu die gesamte Frontseite ausfüllt und es Videos in hoher 4K-Auflösung aufnehmen kann.

Den Informationen zufolge soll man über die Gesichtserkennung Face ID nicht nur das iPhone entsperren können, sondern auch - wie heute mit dem Fingerabdruck - App-Käufe sowie Einkäufe im Handel mit dem Bezahldienst Apple Pay bestätigen können. Face ID soll demnach auch mit dem iPad-Tablet und dem Multimedia-Player iPod Touch funktionieren. Nach bisherigen Medienberichten soll die Gesichtserkennung den bisherigen Fingerabdruck-Scanner ersetzen, weil auf der Frontseite mit dem größeren Bildschirm kein Platz mehr für einen Home-Button mehr ist.

Zu den bisher unbekannten Neuerungen gehören Nachrichten mit animierten Emoji, deren Gesichtsausdruck sich an den der Nutzer anpassen kann.

Apple dürfte das iPhone-Modell - das erste mit einem neuen Design seit 2014 - am Dienstag (ab 19.00 Uhr MESZ) vorstellen.

Erwartet werden auch die dritte Generation der Computer-Uhr Apple Watch, die mit einem LTE-Mobilfunkanschluss unabhängiger von iPhone werden soll, sowie eine neue Version der Fernsehbox Apple TV, die auch 4K-Video unterstützt.

dpa/rs

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