Per Android-Phone oder Kindle Fire HD

IT-Netzwerke auch unterwegs kontrollieren

Mit der neuen App „PRTG for Android“ können Nutzer von Smartphones mit Google-Betriebssystem ab Version 4.0 sowie Kindle Fire HD ihre IT-Infrastruktur mit PRTG Network Monitor auch remote im Blick behalten.

Mit der App sollen Administratoren u.a. Daten einsehen, Alarme bestätigen und das Monitoring für einzelne Objekte oder ganze Gruppen pausieren können. Über Benachrichtigungsmöglichkeiten erfährt der Nutzer sofort von Störungen oder Ausfällen. Darüber hinaus sollen Widgets den Nutzer auf dem Laufenden halten, indem sie direkt auf dem Startbildschirm den globalen Sensorstatus eines PRTG-Servers oder wichtige Sensordaten anzeigen.

Server auf dem Smartphone im Blick

Zur Nutzung der App ist ein PRTG Core Server ab Version 13.1 erforderlich, der vom mobilen Gerät aus erreichbar ist. Die App verbindet sich mit dem Server, um die gesamte Monitoring-Konfiguration übersichtlich auf den mobilen Geräten darzustellen. Betreut ein Administrator mehrere unabhängige PRTG-Server, so kann er diese alle in der App anlegen, zwischen den Servern wechseln und sich mit einem Hintergrunddienst über alle Server alarmieren lassen, sollten unerwartete Werte gemessen werden oder Ausfälle auftreten. Mithilfe der App kann der Administrator die Echtzeit-Monitoring-Graphen ansehen sowie Priorität und Favoritenstatus von Sensoren verändern, das Monitoring pausieren/fortführen, Alarme quittieren, Sensor-Scans direkt auslösen, eine Auto-Discovery starten und historische Daten abrufen, verspricht der Anbieter.

Widgets informieren

Den Bedienkomfort sollen die neu gestalteten Widgets unterstützen, die entweder den globalen Sensorstatus oder einzelne Sensorkanäle als „Tachometer“ auf dem Startbildschirm abbilden. Auf diese Weise bleibe der Nutzer immer aktuell informiert, auch ohne die App zu öffnen. Dass ihn dennoch Alarmmeldungen erreichen, soll der individuell konfigurierbare Benachrichtigungsservice sicherstellen: Ein Hintergrunddienst, der in regelmäßigen Zeitintervallen aktualisiert wird, meldet auftretende Störungen oder Ausfälle direkt in der Android-Statusleiste und kann sich auf Wunsch auch per Ton oder Vibration bemerkbar machen.

Um hohe Datenmengen zu vermeiden, werden Sensorgraphen bei mobiler Internetverbindung erst auf Wunsch geladen; nur bei Wi-Fi-Anbindung erfolgt die Anzeige sofort.

QR-Code führt zur gewünschten Mobilanzeige

Ist der Anwender aktuell im PRTG-Ajax-Webinterface unterwegs und möchte die gleiche Ansicht auf seinem Mobilgerät angezeigt bekommen, könne er direkt den QR-Code auf dem Bildschirm scannen und erhält die entsprechende Seite in seiner App, verspricht der Anbieter. Es sei auch denkbar, dass Administratoren ihre Server-Racks mit ausgedruckten QR-Codes bestücken, um im Serverraum auf ihrem Smartphone zu den Monitoring-Daten eines bestimmten Gerätes zu gelangen.

Auch ohne PRTG Core Server nützlich

Administratoren, die keine PRTG-Installation betreiben, will die Applikation einen nützlichen „Werkzeugkasten“ bieten. Direkt vom Smartphone oder Tablet aus können Ziele im Netzwerk per Ping, Traceroute oder DNS-Abfrage überprüft werden. Webserver-Antworten (Raw HTTP) lassen sich auf dem mobilen Gerät ebenfalls initiieren und einsehen. Eine „MAC-Datenbank“ gibt Aufschluss darüber, welcher MAC-Adressenkreis zu welchem Hersteller gehört.

www.paessler.com

Bildquelle: berlinpics/pixelio.de

 

 

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