15.02.2017 Neues Innovationszentrum

KPMG und Microsoft machen Frankfurt zum Blockchain-Hotspot

KPMG und Microsoft arbeiten beim Thema Blockchain zusammen. Ein neues gemeinsames Innovationszentrum in Frankfurt soll Anwendungsmöglichkeiten der Blockchain analysieren.

KPMG und Microsoft haben in Frankfurt am Main das erste von drei gemeinsamen Innovationszentren namens „The KPMG & Microsoft Blockchain Node“ (Knotenpunkt) gestartet. Ziel ist es, Unternehmen Anwendungsmöglichkeiten der Blockchain-Technologie aufzeigen und diese für sie nutzbar machen will.

Experten beider Unternehmen sollen gemeinsam Geschäftsprozesse und -modelle unterschiedlichster Branchen analysieren. Ob und inwieweit sich die Prozesse mittels Blockchain-Technologie optimieren lassen, soll die leitende Fragstellung sein. Angestrebt ist auch die Zusammenarbeit mit ausgewählten Entwicklern und eine enge Anbindung an die Start-up-Szene.

Schwerpunkt auf Finanzdienstleistung

Der Schwerpunkt der Initative soll zunächst auf Anwendungen im Finanzdienstleistungsbereich liegen. Es soll aber auch untersucht werden, wie sich mit Hilfe der Blockchain-Technologie Geschäftsprozesse und -modelle auch anderer Branchen optimieren lassen, beispielsweise im Gesundheitswesen und der öffentlichen Verwaltung.

Sven Korschinowski, Partner im Bereich Financial Services bei KPMG, gibt zu, dass  die Blockchain eine Technologie ist, deren Möglichkeiten die Vorstellungskräfte derzeit noch übersteigt. Das liege auch an der geringen Zahl von bereits umgesetzten Anwendungen. "Wir wollen anhand ganz konkreter Beispiele zeigen, welche Geschäftsprozesse und -modelle sich durch die Blockchain optimieren lassen. Das betrifft keineswegs nur Banken und Versicherer, sondern auch den Handel, die Automobilindustrie, den Energiesektor, die Medien und die Gesundheitsbranche, ja sogar die öffentliche Verwaltung. Durch unsere Zusammenarbeit mit dem Frankfurter ‚Tech Quartier‘ hoffen wir, auch Blockchain-Start-ups und ausgewählte Entwickler für unsere Initiative zu gewinnen“, so Korschinowski.


Bildquelle: Thinkstock / iStock

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