Mobile Berufswelt

Lästige Pflicht: Dokumentieren am Tablet

Mobilgeräte tauchen in immer mehr Berufen als Alltagswerkzeug auf. Die Feuerwehr nutzt RFID, Familienhilfe und Pflegedienste dokumentieren mit dem Smartphone.

Robuste Tablets für die Feuerwehr

Smartphones und Tablets haben in erstaunlich kurzer Zeit zu starken Veränderungen in der Berufswelt geführt. Und damit sind nicht Jobs in der IT-Branche gemeint, in denen mobile Computer schon seit Jahren zum Standard gehören.

Tablets tauchen auch in anderen Bereichen auf, zum Beispiel bei der Feuerwehr. Dort werden allerdings besonders Opens external link in new windowrobuste Varianten von Tablet-PCs genutzt, die der Zeit ein wenig hinterherhinken und noch unter Windows 7 laufen.

Außerdem gehört dazu ein Opens external link in new windowVerwaltungssystem, das mit RFID-Chips arbeitet. Zu Beginn des Arbeitstags meldet sich die Einsatzkraft am Tablet-PC an und überprüft die Einsatzbereitschaft des Fahrzeuges mit allen Gerätschaften. Das wird durch Einlesen der RFID-Datenträger an den Geräten einfach und schnell erledigt.

Für die Feuerwehrleute ist das eine erhebliche Erleichterung, da die Einsatzbereitschaft papierlos dokumentiert  wird und gleichzeitig auch Nachbestellungen oder Lieferungen ausgelöst werden. Auch in anderen Berufen dienen Tablets oder Smartphones der beschleunigten Dokumentation.

So hat die Opens external link in new windowmidcom GmbH aus Meckenheim bei Bonn eine mobile Daten- und Zeiterfassung mit Berichtswesen für die Familienhilfe entwickelt. Sie verringert den Verwaltungsaufwand, erleichtert das Protokollieren der Tätigkeiten und kann durch GPS-Erfassung den Einsatz vor Ort nachweisen. Diese Daten werden direkt per mobilem Internet in das zentrale Verwaltungssystem übertragen.

Auch in Pflegediensten gehört das penible Dokumentieren aller Arbeiten zu den lästigen Pflichten. Aber es gibt komfortable Abhilfe: Die Opens external link in new windowDeutsches Medizinrechenzentrum GmbH  bietet eine Mobile-Pflege-Cloud an, mit der die gesamte Dokumentation digitalisiert wird.

Bereits bei der Erfassung der Patientendaten kann ein Tablet-PC diese digital aufnehmen und in die per Internet in die Cloud übertragen. Daraus erzeugt der Pflegedienstleiter dann die Pflegeplanung. Die dazu nötige Dokumentation wird einfach ausgedruckt.

Kern der Digitalisierung der Pflegedokumentation beim Patienten ist die Smartphone-Kamera und eine kostenlose App. Bei  Patienten kann die Pflegekraft mit einem Smartphone auf Basis von Android, Apple iOS oder Blackberry alle Papier-Dokumente abfotografieren. Außerdem können alle Leistungen beim Patienten einfach auf dem Smartphon elektronisch abgehakt werden.

Bildquelle: Smart-Tec / Pressebox

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