Lese-Apps sind beliebt
Sowohl Apple als auch Google bieten ihn ihren jeweiligen Appstores Bücher und Presseerzeugnisse an. In beiden Fällen ist das deutschsprachige Angebot bei weitem noch nicht so stark ausgebaut wie das englischsprachige.
Die beiden Standard-Apps von iOS und Android eignen sich vor allem für englischsprachige Belletristik und Sachbücher. Wer aktuelle deutsche Bücher, aber auch interessante Titel aus den Backlists der Verlag sucht, sollte zusätzlich einige Alternativ-Apps nutzen.
Der aktuelle Großmeister des E-Books ist auf jeden Fall an Amazon, der Hassliebe auslösende Riese im modernen Versandhandel. Die kostenlose Kindle-App für iOS, Android, Windows und Mac erlaubt auf allen diesen Plattformen das Lesen sämtlicher bei Amazon gekauften E-Books sowie auf die an kindle.com geschickten PDF-Dateien.
Dank der automatischen Synchronisierung mit der Amazon-Cloud bleiben die zuletzt gelesene Seite, Lesezeichen, Notizen und Markierungen automatisch auf allen Geräten erhalten. Tatsächlich hat sich an Amazon angestrengt, auf allen Plattformen mehr oder weniger dasselbe Nutzererlebnis zu vermitteln.
Das ist bei den Konkurrenten noch nicht ganz so. Auch ebook.de, die Digitalbuchplattform von Libri, bietet kostenlose Apps für iOS, Android, Windows und Mac an. Die Apps für iOs und Android bieten den gewohnten Komfort, doch leider sind die Apps für Windows und den Mac etwas kompliziert geraten: Es ist die Installation einer zusätzlichen Lesesoftware wie Adobe Digital Editions oder Calibre notwendig. Die PC-Anwendungen laden lediglich die Dateien herunter.
Ebenfalls eine mit Amazon oder Libri vergleichbare Auswahl an E-Books bietet das Portal KoboBooks. Apps gibt es hier nur für iOs und Android. Da der E-Book-Markt in Deutschland noch nicht endgültiug verteilt ist, bieten verschiedene große Buchhändler ebenfalls eine App an: Weltbild, Hugendubel und Ciando bieten ebenfalls Lese-Apps an.
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