Die Veranstaltung habe – unter ihrem vormaligen Namen M-Days und seit 2014/15 als Mobikon – die Mobile-Branche und ihre Produkt- und Service-Lösungen in einer wichtigen Phase der Markterschließung und Etablierung begleiten können. Doch damit sei nun Schluss, wie die Messe Frankfurt uns heute mitteilte.
Der Neustart der Fachmesse unter dem Titel "Mobikon" unter alleiniger Führung der Messe Frankfurt war 2015 nötig geworden, nachdem die bis dato erfolgreichen "M-Days" 2014 zum letzten Mal stattfanden. Gründer Carsten Szameitat und die Messe Frankfurt gingen danach getrennte Wege.
Nur ein Jahr später kommt jetzt das Ende: Eine Querschnittsveranstaltung wie die Mobikon lasse sich bereits 2016 nicht mehr aufrechterhalten. „Die Phase der Anschubunterstützung im Markt ist allgemein in die Phase der konkreten Implementierung in bestehende Arbeits- und Produktionsprozesse übergegangen", kommuniziert die Messe. „Der spürbar zunehmende Trend zur Integration von Mobile-Technologien in bestehende unternehmerische Prozesse sowie die vehementen Konsolidierungen und Konzentrationsbewegungen im Mobile-Markt hatten sich für uns als Veranstalter bereits im Vorfeld der diesjährigen Mobikon angedeutet: Die Aussteller- und Besucherpotenziale hatten sich deutlich verringert. Dies führte letztlich auf der Mobikon im Mai 2015 zu einer reduzierten Beteiligung auf Angebots- wie auf Nachfrageseite."
Man bedauert dies sehr, sehe aber mit großer Zufriedenheit, dass die auf der Mobikon vertretene Branche nun erfolgreich in die vertikalen Strukturen der Wirtschaft vorgedrungen sei. „Mobile funktioniert, Mobile wirkt, eingebettet in die Strukturen von IT, Organisation, Produktion, Vertrieb, Logistik, Vermarktung und Forschung. Mobile wird die Basis für die nächsten Technologie-Generationen sein", so dass abschließende Fazit.