Kann als Laptop und als Tablet eingesetzt werden: Microsofts Surface Pro 4
Microsoft und IBM sind zwar große Rivalen in manchen Märkten, arbeiten im Sinne von „Coopetition“ aber in anderen Bereichen auch eng zusammen. Die Anfänge ihrer Zusammenarbeit reichen bis zum Anfang der 1980er Jahre zurück, als Microsoft mit der Lieferung des Betriebssystems DOS für den IBM PC beauftragt wurde.
Jetzt wollen beide Hersteller gemeinsam für Surface optimierte Windows10-Apps für Finanzdienstleister und Einzelhändler entwickeln. IBM hatte bereits 2014 eine vergleichbare Partnerschaft im Bereich „Enterprise Mobility“ mit Apple geschlossen, um durch eine neue Kategorie an Apps zu die Big-Data- und Analytik-Fähigkeiten von auf iPhone und iPad zu bringen.
Die Partnerschaft mit der Unternehmensberatung Booz Allen Hamilton zielt vor allem auf Behörden sowie auf Unternehmen aus dem öffentlichen Sektor und Gesundheitsweisen. Gemeinsam wollen die Partner „skalierbare und sichere Branchenlösungen“ auf Basis von Windows 10 und Surface entwickeln. Bei Bedarf will Microsoft die Geräte auch für Branchenanforderungen modifizieren.
Zu den bisherigen Partnern bei „Surface Enterprise“ – Dell, HP und Avanade/Accenture – kommen nun also auch IBM und Booz Allen Hamilton hinzu. Sie bieten auch „Surface as a Service“ – Surface-Geräte zur Miete inklusive Windows10-Enterprise-Abonnements und auf Kundenwunsch auch mit ergänzenden Cloud- und Software-Produkten wie Office 365 sowie Services.