Wearable und mobiles Endgerät müssen nicht rund um die Uhr gekoppelt sein. Eine Synchronisierung ist jederzeit via Bluetooth möglich.
Sein zylindrisches Aluminiumgehäuse misst eine Länge von 38 mm und besitzt einen Durchmesser von rund 12 mm. Die drei mitgelieferten Knopfzellenbatterien, die bei Bedarf in wenigen Sekunden eigenständig ausgetauscht werden können, sitzen im Zylinder versteckt und fallen kaum ins Gewicht. Mit dem zugehörigen Lederarmband wiegt das Ray gerade einmal 14 g. Im Band zeichnet sich allerdings schon nach wenigen Tagen des Tragens ein Abdruck der Schnalle ab, was das Armband aber nicht rissig oder brüchig macht.
Im kleinen Tracker verbirgt sich leistungsfähige Technik: Ein 3-Achsen-Beschleunigungssensor zeichnet die alltäglichen Aktivitäten sowie den Schlaf des Nutzers auf. Zudem ist das Gerät mit einem Vibrationsmotor und einer Multicolor-LED-Anzeige für den Fortschrittserfolg ausgestattet. Wer auf die Funktionen des Wearables zurückgreifen will, muss sich zunächst die dazugehörige, kostenlose App des Anbieters auf sein mobiles Endgerät herunterladen und dieses via Bluetooth mit dem Tracker koppeln. Das ist schnell gemacht, doch benötigt die App Zugriff auf Funktionen wie In-App-Käufe, Identität, Kontakte, Standort, SMS, Fotos/Medien/Dateien, Kamera, Bluetooth, Gerät-ID und Anrufinformationen. Außerdem fragt die App noch Fakten wie Geburtstag, Geschlecht, Gewicht und Größe des Nutzers ab. Diese Informationen sind für eine möglichst effektive Fitness-Unterstützung vonnöten.
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Wer das Wearable den ganzen Tag trägt, kann sich ein Aktivitätsziel – z.B. 600 oder 1.200 Punkte – setzen. Wer viel läuft, hat die Punkte schnell beisammen. Ray zählt alle Schritte mit und informiert über die zurückgelegten Entfernungen und verbrauchten Kalorien. In Form einer Balkengrafik kann man sich jederzeit seine aktivsten Zeitpunkte anzeigen kann. Dank Misfit Move wird man zudem alle paar Minuten durch sanfte Vibration des Trackers daran erinnert, nicht zu lange auf dem Hintern sitzen zu bleiben. Die Erinnerungsfrequenz kann man selbst auswählen. Das Wearable vibriert aber auch, wenn Anrufe oder SMS-Nachrichten auf dem mobilen Endgerät hereinkommen oder die Weckfunktion aktiviert ist. Sobald man letztlich sein Tagesziel erreicht hat, ploppt ein Pokal auf dem Endgeräte-Display auf. Seine Erfolge kann man bei Bedarf in den sozialen Netzwerken teilen. Grundsätzlich lässt sich der Tracker z.B. beim Joggen, Basketball, Radfahren, Fußball, Schwimmen (wasserdicht bis 50 m) und Tennis einsetzen. Selbst hoch zu Pferde werden die Schritte mitgezählt.
Nicht zuletzt überwacht das Gerät den Schlaf seines Nutzers und verdeutlicht anhand von Grafiken, wie leicht oder erholsam dieser Schlaf war bzw. wann der Nutzer nachts wach gelegen hat. Eine hundertprozentige Genauigkeit – wie auch bei den Schrittangaben – ist hier allerdings nicht gegeben. Übrigens: Wer sich zusätzlich die App Misfit Link downloaded, wandelt sein Gerät in einen „Smart Button“ um und kann seine Musik auf dem mobilen Endgerät steuern und beispielsweise auch Selfies aufnehmen.
PRO
CONTRA
Auf einen Blick
Bildquelle: Misfit