Im Rahmen der Studie "Employees tell the truth about your company’s data" wurden weltweit mehr als 3000 Mitarbeiter befragt. Dabei gaben 45 Prozent der Studienteilnehmer aus Europa an, den Verlust persönlicher Daten zu fürchten, wenn sie ihr privates Gerät für die Arbeit einsetzen.
Darüber hinaus erklärten 44,4 Prozent der deutschen Studienteilnehmer, dass die IT-Abteilung in ihrem Unternehmen nichts unternimmt, um die Sicherheit von Unternehmensdaten und Anwendungen auf ihren privaten Geräten zu gewährleisten. Im europäischen Durchschnitt waren es 34 Prozent, im Nahen Osten 35 Prozent und in den USA sogar 51 Prozent.
Viele Mitarbeiter informieren daher die IT-Abteilung nicht über ihre privaten Geräte, was ein erhebliches Risiko für die Sicherheit darstellt. 15 Prozent der europäischen Arbeitnehmer nutzen ein privates Gerät am Arbeitsplatz, ohne dass ihr Arbeitgeber davon Kenntnis hat.
Aus Unternehmenssicht ist es noch beunruhigender, dass 13 Prozent der Befragten die IT nicht informieren, wenn ein akutes Risiko besteht, Unternehmensdaten zu verlieren. Zudem melden 40 Prozent den Verlust von Daten nicht umgehend.
Die Studienteilnehmer misstrauen den IT-Abteilungen beim Umgang mit ihren persönlichen Daten und Geräten. 25 Prozent der Angestellten sorgen sich, wenn die IT auf ihre persönlichen Daten zugreift. In Deutschland sind es 21,2 Prozent der Befragten. Zudem sind 18 Prozent der Teilnehmer der Meinung, dass die IT-Abteilung den Umgang mit ihren privaten Daten behindern würde.
Deutsche Nutzer reagieren im internationalen Vergleich am negativsten beim Zugriff auf ihre Daten. 67,6 Prozent gaben an, wütend zu sein, wenn die IT persönliche Daten von ihrem Gerät abruft. In Europa insgesamt ist rund die Hälfte der Befragten dieser Meinung. 41 Prozent aus Europa fühlten sich durch die Nachricht verletzt, wenn der Arbeitgeber ihre Daten abfragt.
„Die Umfrage zeigt, dass Mitarbeiter und IT-Abteilungen leichtfertig mit der Datensicherheit umgehen und dabei ist Glück nicht der einzige Faktor“, so Ben Gibson, Chief Marketing Officer von Aruba Networks. „Mitarbeiter lehnen den Zugriff von Arbeitgebern auf ihre persönlichen Daten ab, sind aber unbesorgt, was die Sicherheit von Unternehmensdaten angeht.“
„Wir sind über den Punkt hinaus, an dem „Bring your own device“ eine Entwicklung am Horizont war. Sie ist auf der ganzen Welt Realität und Unternehmen brauchen Lösungen, die ihren Mitarbeitern mehr Privatsphäre für ihre persönlichen Daten ermöglichen. Gleichzeitig müssen Unternehmen in der Lage sein, ihre Netzwerke besser zu kontrollieren, um sicherzustellen, dass sensible Informationen geschützt sind ohne dabei die User Experience zu beeinträchtigen“, führt Gibson weiter aus.
Es gibt einen klaren Unterschied zwischen dem, was Mitarbeiter wollen und was IT-Abteilungen müssen. Persönliche und arbeitsbezogene Daten zu trennen, ist eine Möglichkeit, um diese Diskrepanz zu vereinbaren und den Bedenken der Mitarbeiter entgegenzukommen.
Für das Management privater mobiler Endgeräte stellt die mobile Anwendung Aruba Workspace einen separaten, verschlüsselten Bereich auf dem Device für arbeitsbezogene Anwendungen und Inhalte zur Verfügung. So hat die IT die volle Kontrolle über die Unternehmensinformationen in einem verschlüsselten Raum. Der persönliche Bereich des Gerätes und die Privatsphäre des Mitarbeiters bleiben geschützt.
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