Onlineplattform steigert Einkaufserlebnis beim T-Shirt designen

Mobile Strategie hat Vorrang

Über die mobile Strategie von Spreadshirt, der Onlineplattform, auf der T-Shirts gestaltet, ge- und verkauft werden können, sprach MOBILE BUSINESS mit CEO Philip Rooke.

„Noch ordern Kunden über den heimischen Desktop und nutzen mobile Geräte zur Inspiration oder für Recherchen“, so Philip Rooke.

Welche strategische Bedeutung hat die mobile Optimierung?
Philip Rooke:
Seit Weihnachten vergangenen Jahres verzeichnet Spreadshirt einen deutlichen Anstieg bei der Nutzung über mobile Endgeräte, speziell Tablets – die Dynamik ist auch in diesem Jahr unverändert hoch. Wir investieren vor diesem Hintergrund also dort, wo wir unsere Zielgruppe immer öfter treffen. Darüber hinaus bringt uns dieser Fokus dazu, Funktionalitäten und Bedienoberflächen zu vereinfachen und so das Nutzungs- und Einkaufserlebnis für den Kunden generell zu verbessern.

Wer genau ist die Zielgruppe des neuen Tools und wie hoch schätzen Sie das Potential?
Rooke:
Ein durchaus realistisches Szenario ist aus meiner Sicht, dass binnen eines Jahres mobile Endgeräte bei 25 bis 35 Prozent aller Bestellungen eine wesentliche Rolle im Kaufprozess spielen. Klar ist aber auch: Noch stehen wir hier am Anfang. Die Erfahrung zeigt, dass User nicht immer dort bestellen, wo sie auch gerade surfen. In der Regel ordern sie überwiegend noch über den heimischen Desktop und nutzen mobile Geräte zur Inspiration oder für Recherchen.

Look and Feel des neuen T-Shirt-Designers können auch Desktop-User ausprobieren. Erst Mobile und dann Desktop: Ist das Ihrer Meinung nach generell der neue Weg bei der Gestaltung von Websites?
Rooke:
Ja, beide müssen eine ähnliche Nutzerführung bieten, damit dem User Funktionalitäten und Design unabhängig vom Endgerät vertraut sind. Es wäre kontraproduktiv, wenn er sich jedes Mal an ein neues Design gewöhnen müsste. Da es bei Touch-Anwendungen weitaus mehr Restriktionen gibt, sollte die Entwicklung dort und nicht bei der Desktopversion beginnen.

Wie fällt Ihre erste Bilanz aus?
Rooke:
Erste Ergebnisse des Tablet-Designers (Beta-Version) zeigen, dass die Conversion Rate schon jetzt annähernd an die Desktopzahlen heran kommt: Sie beträgt im direkten Vergleich aktuell zwei Drittel. Das ist besser als erwartet, denn viele Kunden wechseln für den Kaufabschluss zum Desktopgerät. Über beide Wege wollen wir die Conversion jetzt noch weiter verbessern: So starten wir in diesen Tagen eine neue Desktopversion des T-Shirt-Designers.


www.spreadshirt.de

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