17.02.2017 Longreads für das Wochenende

Morgen gründe ich ein Uber für Obstsalat

Von: Ingo Steinhaus

Leider reichen solche Ideen für Startups nicht aus, lässt sich in den dieswöchigen Longreads erfahren.

Es gibt einen Unterschied zwischen normalen Geschäftsideen und der Idee für ein Startup, meint Niklas Goeke bei Better Humans. Viele Leute verstehen das nicht und haben deshalb Schwierigkeiten, eine echte Startup-Idee zu finden. Auf Quora gibt es eine sehr interessante Diskussion über solche Ideen, mit ganz vielen Links zu diversen Ratgebern.

Ein ganz wichtiger Punkt im Startup-Business: Wer in einen bestehenden und durch starke Konkurrenz gekennzeichneten Markt eindringt, muss schon etwas Besonderes machen. Das hat sich der Autor Jonathan Meades zu Herzen genommen und ein Kochbuch geschrieben, das zugleich kritisches, Anti- und Meta-Kochbuch ist. Das muss man erst mal hinkriegen

Übrigens: Die von vielen - unter anderem auch von Stephen Hawking - für schlecht gehaltene Idee, mit Aliens aktiv Kontakt aufzunehmen, ist vielleicht doch ganz gut.

Die oft etwas schrullig rüberkommende Idee von Elon Musk, der Menschheit durch Besiedelung des Mars eine Alternative zu geben, wird von vielen und vor allem sehr unterschiedlichen Leuten geteilt, etwa von Privatleuten, die von einem Ausflug auf den Mars träumen oder von den Vereinigten Arabischen Emiraten, die sogar das Geld dafür hätten.

Der Mars als Utopia für Träumer? Zumindest für Parkinson-Kranke kann ein ganz anderer Nichtort Zuflucht werden: Second Life.

Die Genforschung wird wohl dafür sorgen, dass sich unsere Wirklichkeit noch stärker in einen Actioncomic verwandelt: Bald könnten wieder Mammuts über die Steppen wandern.

Moore's Law hat über lange Zeit die Entwicklung der Informationstechnologie bestimmt. Damit ist es nun vorbei.

Der Physiker und Nobelpreisträger Richard Feynman hat einmal beim Bau eines Computers geholfen.

Der Physiker und Informatiker Douglas R. Hofstadter hat 1979 eines der ungewöhnlichsten Sachbücher aller Zeiten geschrieben: "Gödel, Escher, Bach: An Eternal Golden Braid". Es gilt als populärwissenschaftlich, was einem intellektuellen Anspruch eigentlich nicht gerecht wird. Eine Einführung aus heutiger Sicht findet sich in dieser MIT-Vorlesung.

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