Der neue Service „Software Update Management for Automotive“ soll die direkte Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) zwischen Hersteller und Fahrzeug ermöglichen. Dafür nutzt er die vorhandene globale Infrastruktur des Anbieters, über die Millionen von Geräten weltweit mit Software-Updates versorgt werden.
„Autohersteller sind bestrebt, jederzeit den Kontakt mit dem Kunden aufrechtzuerhalten und wir beschleunigen jetzt die weitere Annäherung zwischen Mobile Computing und Automobilindustrie“, kommentiert David J. Smith, Executive Vice President Enterprise Mobile Computing bei Blackberry. „ So wird die Herausforderung gelöst, vor der die Hersteller bei der Übertragung von Software-Updates in die Fahrzeuge stehen. Mit dem neuen Service können Autohersteller ihren Kunden auch nach dem eigentlichen Kauf noch neue überzeugende Funktionalitäten anbieten.“
Fahrzeuge verfügen heute über komplexe Software-Umgebungen mit Dutzenden elektronischer Steuergeräte (Electronic Control Units/ECUs) und anspruchsvollen Infotainment-Systemen, die alles von der 3D-Navigation bis hin zur Smartphone-Konnektivität bieten. Mit dem neuen OTA-Service, der die globale Verteilung gewährleisten und sich für Millionen Fahrzeuge skalieren lassen soll, können Funktionalitäten und Services unmittelbar auf den neuesten Stand gebracht werden, sobald diese zur Verfügung stehen.
„Laut einer Studie, die Gartner 2012 in den USA durchgeführt hat(1), wollen 40 Prozent der US-amerikanischen Fahrzeughalter entweder ,auf jeden Fall‘ oder mindestens ,wahrscheinlich‘ in ihrem nächsten Fahrzeug die Möglichkeit für drahtlose Software-Updates haben. Damit wird dies zu der am dritthäufigsten geforderten Web-Anwendung und Funktion für Automobile”, erläutert Thilo Koslowski, Vice President Distinguished Analyst bei Gartner.
www.blackberry.com
Bildquelle: © Audi AG