Aber! Windows 8 als alleinige Ursache für die „schlechten“ Zahlen auszumachen, wäre zu einfach. Die Gründe sind vielschichtig und hängen beispielsweise mit Investitionszyklen zusammen oder mit der Priorisierung bei der Mitarbeiteraustattung mit Tablets und Smartphones.
Jetzt gleich den Abgesang auf den PC und Windows 8 zu starten, scheint doch arg verfrüht. Das zeigt allein schon der Vergleich mit 2009, als im ersten Quartal weniger PCs verkauft wurden als in diesem Jahr. Die Klassiker PC und Notebook werden auf absehbare Zeit ihre Berechtigung behalten, allein schon wegen des größeren Bildschirms und ihrer Tastatur.
Vielleicht ist es einfach nur so, dass der PC-Markt derzeit gesättigt ist und die Zeiten ewigen Wachstums vorbei sind. Und: Anstatt jetzt nur an Windows 8 herumzumäkeln könnte man auch die Frage aufwerfen, wer sonst noch für Innovationen im PC-Umfeld sorgt? Viele Menschen und Unternehmen haben in der letzten Zeit in Smartphones und Tablet-PCs investiert, weshalb der neue PC bzw. das neue Notebook anscheinend ein wenig warten musste. Aber das werden die Analysten und Marktforscher sicher in ihre Überlegungen einbezogen haben...
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