Die Eisberg-Metapher illustriert das Problem sehr schön: 90 Prozent sind nicht auf Anhieb zu sehen. Ganz oben leuchtet in planerischem Weiß die Mobility-Strategie eines Unternehmens: “Wir werden mobil und innovativ.”
Darunter kommen dann die dicken Dinger: Mobile Device Management, Provisioning, Apps betreiben, Apps entwickeln und das alles integrieren. Wer jetzt nicht mehr durchblickt, kann sich alle Details auf einer schicken Infografik des “Bundesverbands Digitale Wirtschaft” (BVDW) anschauen (und als Ausdruck an die Wand hängen).
Der Eisberg geht unten ganz schön in die Tiefe, denn die Konzeption und Umsetzung von Enterprise Mobility kann nicht einfach „nebenbei“ von der IT-Abteilung erledigt werden. Unterschiedliche Plattformen wie iOS oder Android, schnelle Produktzyklen und verschiedene Architekturansätze wie Native oder Hybrid sind dabei nur die Spitze des Eisbergs.
Ein Hintergrundpapier des BVDW gibt zusätzliche Erläuterungen zu den Themen der Infografik. Wer noch tiefer in das Thema einsteigen möchte, findet im (kostenpflichtigen) BVDW-Leitfaden “Enterprise Mobility & Innovations“ Handlungsempfehlungen zum Einsatz mobiler Endgeräte sowie Praxisbeispiele aus der Versicherungs- und Gesundheitsbranche.
“Der Einsatz von Mobile-Lösungen in Unternehmen wird immer häufiger nicht nur von den Mitarbeitern gewünscht. Auch Führungskräfte haben erkannt, dass durch den Einsatz solcher Lösungen Prozesse erheblich optimiert werden können“, erklärt Taner Kizilok (T-Systems Multimedia Solutions), Leiter der Unit Enterprise Mobility der Fachgruppe Mobile im BVDW.
"Allerdings gibt es viele Herausforderungen, vor denen die IT- aber auch Rechtsabteilungen von Unternehmen stehen. Mit unserer Eisberg-Metapher möchten wir Interessierten zeigen, dass das Thema Apps im Unternehmen in der Tat nur die Spitze eines großen Eisbergs ist. Unternehmen brauchen an verschiedenen Stellen Experten, um Enterprise Mobility ganzheitlich betrachten zu können.“
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