Jamvee basiert auf dem erdumspannenden Glasfaserring. Die Lösung bietet Unternehmen ein Videokonferenz-Tool, das die Durchführung von Videokonferenzen – sei es innerhalb oder zwischen Unternehmen – so einfach macht, wie gängige Audiokonferenzen. Eine geschäftliche Videokonferenz mit mehreren Teilnehmern zu organisieren, war nie so einfach – egal ob man sich zuhause, im Büro oder auf dem Weg zum Flughafen befindet.
Videokonferenzen werden bei Unternehmen immer beliebter. Allerdings ist das Potential bislang noch nicht voll ausgeschöpft. Dies liegt vor allem an der Verbindungsqualität und Interoperabilitätsproblemen, die bei weltweiten Videokonferenzen mit mehreren Teilnehmern auftreten. Gerade bei „Over-the-Top“(OTT)-Systemen, die verschiedene Breitbandkabel nutzen und auf dem Internet basieren, ist dies festzustellen.
Mit der neuen Lösung wird jede Videokonferenz durch ein Netzwerk von Tiefseekabeln geleitet. Dieser Konnektivitäts-Backbone von Tata Communications gewährleistet weltweiten Zugang und die nötige Zuverlässigkeit, die Unternehmen und Geschäftsleute für klare, sichere und störungsfreie Zusammenarbeit per Video benötigen.
„Fehlende Interoperabilität, Konsistenz und Anwendererfahrungen je nach Aufenthaltsort sowie komplizierte Abrechnungs- und Reservierungsbedingungen waren bislang ein Hindernis für globale Zusammenarbeit in Unternehmen. Jamvee überwindet diese Hürden, indem es Videokonferenzen on-demand anbietet und dabei gleichzeitig alle Videoplattformen, Konferenzraumsysteme und Endgeräte in einem nutzerfreundlichen und flexiblen Dienst zusammenführt“, so John Hayduk, President und CTO bei Tata Communiations.
Die Software unterstützt Geräte mit Windows-, Mac OSX-, und iOS-Betriebssysteme. Android-Unterstützung wird im August 2013 zur Verfügung gestellt. Nutzer von Microsoft Lync und anderen Videokonferenzprogrammen, genau wie Nutzer von Standardprogrammen wie Immersive Telepresence können ebenfalls Videokonferenzen beitreten. Bis zu 46 Teilnehmer können in einer Konferenz auf einen Klick miteinander sprechen. In einer zunehmend von „Bring your own device“ (BYOD) geprägten Kultur rücken verstreute Teams so enger zusammen.
Wie bei einer Audiokonferenz kann man Gastgeber- oder Teilnehmer-PINs auf dem Portal erstellen und anschließend mit den Einladungen verschicken. Teilnehmer können jedes bestehende Video-System nutzen oder einfach die App aus dem Apple Appstore oder vom Jamvee-Portal herunterladen. Jeder Teilnehmer wählt sich über dieselbe Nummer ein oder drückt in der App einfach den Button ‘Join Conference’, um anschließend mithilfe der PIN dem Meeting beizutreten. Auf diese Weise wird eine sichere Konferenz ermöglicht.
„Jamvee ist beispielhaft für einen überfälligen industriellen Fortschritt, indem es immersive Telepresence-Systeme mit der breiteren Masse der Systeme im Videokonferenzbereich verbindet“, sagt Brian Washburn, Research Director, Network Services, Current Analysis. „Durch die Unterstützung einer großen Zahl verschiedener Videoformate, nutzungsabhängigen Kosten und Preisen, mühelosem Zugang ohne Reservierung und einer sofort ausführbaren Software, löst Jamvee die Probleme der mobilen Mitarbeiter unserer Zeit.“
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