26.09.2017 Online-Banking

Outbank: Insolvenzantrag, aber noch Updates

Der deutsche Anbieter einer Online-Banking-App stellt einen Insolvenzantrag.

Die Zukunft von Outbank ist ungewiss

Die Zukunft von Outbank ist ungewiss.

"Trotz stetiger Updates und erster Schritte in Richtung Monetarisierung mussten wir gestern schweren Herzens einen Insolvenzantrag stellen", heißt es in einer Mitteilung von Anya Schmidt, seit April 2017 CEO bei Outbank.

Entweder wird ein Käufer gefunden oder Outbank wird langfristig eingestellt. Allerdings gibt sich das Unternehmen noch optimistisch und veröffentlicht neue Updates für iOS/macOS.

Zunächst soll es laut Outbank-Mitteilung keine Einschränkungen für die Kunden geben. Falls Outbank App und Service einstellen muss, soll die Datensynchronisierung zwischen den Geräten deaktiviert werde. Zusätzlich würden dann alle Daten gelöscht, die in der Vergangenheit über AWS-Server synchronisiert wurden. Die App könne dann ohne Synchronisierung weiter genutzt werden. Fehlermeldungen und Supportanfragen würden ab diesem Zeitpunkt jedoch nicht mehr beantwortet, so Outbank.

Bildquelle: Thinkstock / iStock

 

 

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