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Post-charismatische Organisationen

Die Wortschöpfung aus der Überschrift stammt von dem Kulturhistoriker Edward Tenner, der damit Apple in der Zeit nach Jobs meint.

Post-charismatische Organisation

Die Wortschöpfung aus der Überschrift stammt von dem Kulturhistoriker Edward Tenner, der damit Apple in der Zeit nach Jobs meint. Im Atlantic schreibt er über das kaum nachzuahmende Erfolgsgeheimnis des Gründungs- und Rettungs-CEOs: "Steve Jobs verband einen durch Zen beeinflussten Purismus mit einer ordentlichen Dosis populistischen Kitsches - ein instabiles Gleichgewicht."

Fragt sich nur, was die berühmten runden Ecken sind: Plunder oder Politur? Wer will, kann das ja in einer Gerätegenealogie der MacWorld nachprüfen. Was dieser Stammbaum nicht zeigt, beschreibt Jon Mitchell auf ReadWrite. Er verliere langsam das Vertrauen in Apple, weil weder die Mac-Nerds noch der Herstellersupport wissen, was in der iCloud los ist. Derweil in Cupertino: Post-Charismatiker Tim Cook setzt sich durch.

Doch es könnte sein, dass die nächste oder übernächste Welle der technischen Entwicklung völlig andere Computer hervorbringt. Zum Beispiel eher körpernahe Geräte oder solche, die sich an biologischen Konzepten wie einem Immunsystem orientieren. Probleme sind allerdings nicht auszuschließen: Wenn Computer alles können, was der Mensch kann, was bleibt dann dem Menschen? fragt The Atlantic. Eine mögliche Antwort gibt das Internet höchstselbst: "Das nutzlose Web".

Bildquelle: Gerd Altmann / pixelio.de

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