Markus Müller, Regional Managing Director Europe von Blackberry, stellte die strategische Vision des Unternehmens vor.
Weitere Vorträge auf der Konferenz fokussierten u.a. die Themen „Business-Apps“ sowie das „Multi-Plattform-Enterprise-Mobility-Management“. Doch zunächst lud der Veranstalter zu einem gemeinsamen Mittagessen ein, bei dem die Teilnehmer untereinander sowie mit den Experten und Rednern direkt ins Gespräch kamen. Anschließend übernahm Markus Müller, als Managing Director seit gut zwei Monaten zuständig für den Bereich „Europa“ (vorher Deutschland), das Zepter und erläuterte in seiner Eröffnungsrede die strategische Vision von Blackberry. Hierbei rückte er drei Punkte in den Fokus: die Rückkehr zu den Wurzeln, sprich zum Enterprise-Markt, den Fokus auf Produktivität sowie den Schritt mit dem Betriebssystem QNX in Richtung M2M-Kommunikation. Darüber hinaus berichtete Müller, der sich positiv überrascht von der hohen Teilnehmerzahl zeigte, dass Ende des Jahres die BES12-Mobility-Plattform (Blackberry Enterprise Service 12) gelauncht werde – inklusive Windows-Phone-Unterstützung. Ein weiterer Schwerpunkt werde auf dem Bereich „Cloud Computing“, etwa auch hybride Clouds, liegen.
Die Moderation übernahm an jenem Tag Kai O. Schulte, Senior Manager Central Europe, Technical Solutions, und seit neun Jahren für Blackberry tätig. Er bat u.a. James Halter, Senior Technical Solutions Manager, auf die Bühne, der in seinem eher technischen Vortrag zeigte, wie die aktuelle Mobility-Plattform BES10 im Backend bzw. die Softwarekonfiguration funktionieren. Sein Kollege Thomas Dingfelder, ebenfalls Senior Technical Solutions Manager, konzentrierte sich indes auf die Container-Lösung Secure Work Space für iOS und Android und betonte, dass beim Anbieter die Ende-zu-Ende-Sicherheit im Vordergrund stehe. Weitere Vorträge gab es u.a. von Andreas Warburg, Senior Trainer Blackberry Enterprise, der die neuen Trainingsprogramme des Unternehmens vorstellte. „Unser Ziel ist es, von Anfang an die Berührungsängste zu nehmen“, betonte er. Klemens Schrattenbacher, Senior Manager OEE Alliances, widmete sich in seinem Vortrag indes dem Thema „Apps“ und deren Entwicklung.
Aber auch die Anwender kamen während der Mobility-Konferenz nicht zu kurz. So wurde etwa ein Video vom Fußballclub Hannover 96 gezeigt, der auf die BES10 vertraut. Ferner berichtete Michael Schäfer von der Axa-Versicherung in einem Kurzinterview, man habe sich aus Kostengründen für Blackberry und BES10 entschieden und weil das Konzept mit der geschäftlichen und privaten Nutzung überzeugte. Die Mitarbeiter waren zwar erst skeptisch, gaben laut Schäfer aber nach zwei Tagen ein positives Feedback. Nicht zuletzt wurde auch noch Erik Domaracki, Produktmanager von Philips, auf die Bühne gebeten und stellte die Lösung „Digital Dictation on Blackberry 10“ vor.
Abgerundet wurde die halbtägige Konferenz im Hyatt-Hotel mit einem kurzweiligen Vortrag von Marcus Klische, Blackberry Security Advisor, der einen Überblick über die verschiedenen MDM-Varianten bot – von der Desktopvirtualisierung bis zum abgeschirmten OS –, ehe Stefan Mennecke, Managing Director Central Europe, den Teilnehmern noch ein paar abschließende Worte mit auf den Weg gab und versprach, dass in den nächsten zwei Monaten „sensationelle Dinge“ kommen würden.
Bildquelle: Lea Sommerhäuser