Am Cross-Country-Tag kamen die Zuschauer zum Gelände in die Aachener Soers, um ihre Favoriten beim Ritt über die 3.800 Meter lange Hindernisstrecke zu verfolgen. Da vieles auf der weitläufigen Strecke aber außerhalb des Blickfelds liegt, ist ein durchgehendes Mitfiebern aufgrund der fehlenden Informationen nicht möglich.
Als Technologiesponsor der FEI Europameisterschaften 2015 und des CHIO Aachen will SAP helfen, diese Informationslücke zu schließen. Die „Aachen 2015“ Event App enthält erstmals die Möglichkeit, viele der Ritte virtuell auf dem Smartphone nachzuverfolgen. Dazu erhalten Fans unter anderem Informationen zu Position, Geschwindigkeit und Details der zu überwindenden Hindernisse.
Basierend auf SAP Hana bietet SAP Equestrian Analytics damit eine mobile Anwendung, die in Zukunft solche Einblicke sogar in Echtzeit ermöglichen soll. Für den umfangreichen Feldtest wurde in Zusammenarbeit mit dem offiziellen Kommunikationspartner Net Aachen eine WLAN-Infrastruktur auf der Geländestrecke installiert.
Demnächst sollen die Daten der Reiter mit Hilfe spezieller Sensoren und über die SAP Hana Cloud-Platform so direkt auf dem Smartphone zur Verfügung stehen. Darüber hinaus können die Fans die spektakulären Ritte der Siegerin und Zweitplatzierten, Ingrid Klimke, sowie einiger weiterer Reiter, auch wieder über eine innovative Datenfusion aus den SAP-Hana-Daten und Helmkamera-Videos quasi „im Sattel“ mitverfolgen.
Zuschauerrichten per App
Eine weitere Funktion der von SAP präsentierten Aachen 2015 App ist das Zuschauerrichten. Dabei haben Fans der Dressur und des Voltigierens die Möglichkeit, die Teilnehmer der Wettbewerbe in Echtzeit zu bewerten und eine eigene Zuschauerrangliste zu erstellen. Die Stimmen des Publikums erscheinen in Zahlen auf der Stadionleinwand.
Mit Nationenpreisen in fünf Disziplinen vom 11. bis 23. August, rund 300.000 Besuchern, 420 Athleten aus 30 Nationen und mehr als 720 Pferden sind die FEI Europameisterschaften 2015 auf dem traditionsreichen Gelände des CHIO Aachen das größte nationale Sportereignis 2015.
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