Die integrierte Lösung „Ams.Servicemanagement Mobile“, die in das Auftrags-Management-System (AMS) des Beratungs- und Softwarehauses integrierte ist, bildet laut Anbieter alle Erfordernisse von Serviceeinsätzen ab, die in der Investitionsgüterindustrie entstehen. Per Webbrowser oder App können Servicetechniker auf sämtliche Auftragsinformationen zugreifen, die sie für ihre aktuellen Reparatur- oder Wartungsaufträge brauchen. Zudem melden sie den Fortgang ihrer Arbeit zurück in das zentrale AMS. Auf diese Weise soll die Firmenzentrale Echtzeitinformationen erhalten, um abgeschlossene Aufträge vertragsgemäß zu verbuchen und abzurechnen. Gleichzeitig aktualisiert das AMS das Ersatzteilwesen, die Personaleinsatzplanung und die Dokumentation der gewarteten Maschinen und Anlagen. Somit verfügen Einzel-, Auftrags- und Variantenfertiger über alle erforderlichen Informationen, um laufende Serviceaufträge kundenorientiert abzuwickeln und zukünftige Einsätze wirtschaftlich vorzubereiten, heißt es.
Da die aktuelle Version die Betriebssysteme Android, Apple iOS und Windows Phone 8 sowie Windows CE unterstützt, sind Anwender frei in der Wahl ihrer Endgeräte. Passend zu den Anforderungen der Serviceaufträge lassen sich neben Notebooks und Datenscannern auch Tablet-PCs und Smartphones einbinden.
Die mobile ERP-Lösung kann browserbasiert oder als App eingesetzt werden. Technologiebedingt bietet die App laut Anbieter einige funktionelle Vorteile. Unter anderem ermöglicht sie eine integrierte Kameranutzung, so dass die Techniker ihre Arbeit dokumentieren können, ohne das Bildmaterial per Hand hochladen und mit dem laufenden Auftrag verknüpfen zu müssen. Zudem erlaubt die Integration von Kamera und Service-App, Barcodes einzulesen. Auf diese Weise sollen Servicetechniker sämtliche Lagerentnahmen in die Materialwirtschaft buchen können, ohne die Artikelnummern der Ersatz- und Verschleißteile manuell erfassen zu müssen.
Anwender können die Dialoge innerhalb der mobilen Lösung unternehmensspezifisch einrichten. Somit stellen sie sicher, dass die Mitarbeiter der Serviceteams ausschließlich diejenigen Informationen und Eingabefelder sehen, die sie für ihre aktuelle Arbeit brauchen.
Zu Beginn ihres Arbeitstags schickt ihnen die Personaleinsatzplanung eine Liste der anstehenden Wartungs- und Reparatureinsätze. Ihrerseits teilen die Techniker dem AMS ihre Reise- und Arbeitszeiten sowie die Materialentnahmen mit. Der Tätigkeitsbericht dokumentiert die ausgeführten Arbeiten und reicht bis zur Fertigmeldung.
Weil die neue Anwendung auf HTML5 und Java-Script basiert, können Servicetechniker sämtliche Informationen auch offline verarbeiten. Ist das präferierte Mobilfunknetz aktuell nicht verfügbar, puffert die App sämtliche Informationen lokal und sendet sie automatisch an AMS, wenn das Endgerät wieder online ist. Auf diese Weise kann das mobile Servicepersonal den Fortgang seiner Arbeit erfassen, sobald sich die entsprechenden Status verändern, heißt es. Ein nicht selten fehleranfälliges Nacharbeiten von Informationen soll somit entfallen.
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