Theoretisch sollte jeder Verkehrsteilnehmer in der Lage sein, Erste Hilfe zu leisten. Praktisch sieht das anders aus. Stabile Seitenlage, Wiederbelebung, Druckverband – oft sind die Erinnerungen eher schemenhaft als konkret. Für diese Fälle hält die Notfall-Hilfe-App einen bebilderten Katalog bereit, der die notwendigen Maßnahmen Schritt für Schritt erklärt. Zusätzliche Hilfestellung leistet ein audiogestützter Leitfaden. Für die Wiederbelebung integrierten die Entwickler darüber hinaus einen Taktgeber. „Eine App kann keinen Erste-Hilfe-Kurs ersetzen, trägt in Krisensituationen aber zu mehr Sicherheit bei. Im neuen Release haben wir viele Wünsche und Anregungen unserer Nutzer aufgenommen. Dazu gehört unter anderem die stärkere Einbindung von Bild- und Tonelementen“, erklärt Christian Walde-Sauer, Head of Competence Center Mobile Applications bei Pass.
Praktischer Helfer ist die App auch bei einem Notruf sowie bei der Arztsuche: Der Notruf kann direkt vom Startbildschirm aus abgesetzt werden. Damit in der Aufregung keine wichtigen Informationen vergessen werden, wird der Anrufer durch die fünf W-Fragen (wo, was, wie, welche Verletzungen, warten auf Rückfragen) geleitet sowie durch eine exakte Positionsangabe unterstützt. Basierend auf den GPS-Koordinaten besteht des Weiteren die Möglichkeit einer Suche – unterteilt nach den Kategorien Krankenhaus, Apotheke, Kinderarzt sowie ärztlichen Fachgebieten. Die Suchergebnisse sind nach Entfernung sortiert und in die Apple-Maps-Navigation eingebunden. „Bei der Überarbeitung lag unser Augenmerk darauf, die Übersichtlichkeit zu erhöhen und die Bedienbarkeit weiter zu vereinfachen“, so Walde-Sauer.
Auch in der neuen Version für iOS 7 sind sämtliche lebensrettenden Maßnahmen der Notfall-Hilfe-App kostenlos.
Bildquelle: Pass Consulting