08.08.2017 Künstliche Intelligenz soll bei Alltagsorganisation helfen

So denken die Deutschen über KI

Die Mehrheit der Deutschen erhofft sich von künstlicher Intelligenz vor allem Hilfe bei der Organisation des Alltags.

Dieser Roboter von Toyota putzt im Haushalt nicht, dafür spielt er Geige. Foto: Rungroj Yongrit

Dieser Roboter von Toyota putzt im Haushalt nicht, dafür spielt er Geige. Foto: Rungroj Yongrit

Bei einer repräsentativen Umfrage der Unternehmensberatung PwC zeigten sich rund drei Viertel der Befragen optimistisch, dass durch intelligente Software oder lernfähige Roboter das tägliche Leben besser organisiert werden und so Zeit für wichtigere Dinge gewonnen werden könnte.

  • Ganz oben auf der Wunschliste steht denn auch ein smarter «Putzroboter, der die Wohnung für mich sauber hält» (58 Prozent).
  • Auf Platz zwei rangiert ein «Hilfsroboter, der alle körperlich schweren Aufgaben bei der Arbeit übernimmt» (51 Prozent).
  • Ein selbstfahrendes Auto erscheint den meisten Befragten dagegen deutlich weniger dringlich. Es steht lediglich auf der Wunschliste von knapp einem Drittel der Befragten.

Auf uneingeschränkte Begeisterung stößt künstliche Intelligenz aber nicht. Mehr als die Hälfte der Befragten räumte ein, lernfähige Computer lösten bei ihnen «eher Angst» aus. Dass künstliche Intelligenz mehr Arbeitsplätze schafft als vernichtet, glaubt nur gut ein Drittel der Befragten.

Fast 90 Prozent der Deutschen sind überzeugt, dass der Einsatz von künstlicher Intelligenz helfen kann, zukünftige Herausforderungen zu meistern. Besonders groß ist die Hoffnung bei den Themen:

  • Cybersicherheit (49 Prozent)
  • Klimawandel (45)
  • Schutz vor Krankheiten (43).

Deutlich geringer sind die Erwartungen an die lernenden Maschinen, wenn es um kreative Leistungen geht. Dass ein Computer mit künstlicher Intelligenz es bis 2025 geschafft hat, einen Nummer-1-Hit zu komponieren, halten gerade einmal 23 Prozent der Befragten für möglich. Dass es einer künstlichen Intelligenz bis dahin gelingt, einen Bestseller zu schreiben, glauben sogar nur 12 Prozent.

dpa/rs

©2017 Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH