Kommentar von Nathan Jagoda, Information Builders

So einfach wie Autofahren

Ein Kommentar von Nathan Jagoda, Country Manager Germany bei Information Builders, über Vorteile einer Self-Service-BI-Lösung.

Nathan Jagoda, Country Manager Germany bei Information Builders

Kunden sind heute deutlich besser informiert als vor zehn oder 20 Jahren. Wer einen Firmenwagen, neue Server oder einen Beamer für den Konferenzraum kaufen will, recherchiert im Web die aktuellen Angebote, vergleicht die Ausstattung und kalkuliert die Preise des Zubehörs. Über das Web haben nicht nur die Verbraucher, sondern auch Kunden aus dem B2B-Umfeld einen schnellen Zugang zu Herstellern sowie Lieferanten und sind daher rasch auf dem neuesten Stand. Für Unternehmen bedeutet dies: Die Informationen in ihren Datenbanken sind nicht nur für die eigenen Mitarbeiter von Wert, sondern auch für Geschäftspartner und Interessenten. Produktdetails, Lieferstatus und Abrechnungsdaten bilden die Grundlage für Self-Service-BI-Anwendungen.

Zielgruppe: Nicht-technische Anwender


Als Vorstufe zur Erstellung und Bereitstellung mobiler Self-Service-Applikationen hilft ein Blick auf die unterschiedlichen Gruppen von BI-Anwendern in einem Unternehmen. Neben Entwicklern und Power-Usern gibt es Business-Analysten sowie nicht-technische Anwender in den Fachabteilungen. Entwickler nutzen eher in Ausnahmefällen mobile Anwendungen. Sowohl bei den Power-Usern als auch bei den Business-Analysten handelt es sich um Anwender mit unterschiedlich ausgeprägten technischen Kenntnissen. Auch bei mobilen Anwendungen wollen Power-User eher die Technik ausreizen, während bei den Business-Analysten der unmittelbare Geschäftsnutzen im Vordergrund steht. Die größte Zielgruppe mobiler Self-Service-BI-Applikationen bilden die nicht-technischen Anwender aus den Fachabteilungen, die sich nur begrenzt mit technischen Details auskennen und die auch unterwegs möglichst einfach an die gesuchten entscheidungsrelevanten Informationen kommen wollen. Sie erhalten vorgefertigte Reports, die sie ihren eigenen Bedürfnissen entsprechend anpassen und deren Basisdaten sie bei Bedarf weiter analysieren können.

Die Anwender-Typisierung verdeutlicht, dass sich die große Mehrheit der Benutzer in den Unternehmen nicht mit komplexen BI-Tools zur Bearbeitung von Informationen befassen möchte. Informationsbeschaffung soll so einfach sein wie Auto fahren. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für die Akzeptanz durch interne mobile Mitarbeiter, aber auch für Kunden, Lieferanten und Geschäftspartner, die mit ihren Smartphones oder Tablets BI-Applikationen nutzen wollen.

Jedes Unternehmen, das Produkte oder Dienstleistungen anbietet, hat das Potential, ein über das Web verfügbares Self-Service-BI-Portal aufzubauen. Online-Angebote ermöglichen, im Gegensatz zu telefonischen, den Dialog zu jeder Zeit. Bestimmte Fragen, wie zum Beispiel Rechnungsanfragen oder Produktverfügbarkeiten, lassen sich jederzeit und mit allen Endgeräten zugänglichen BI-Portalen leichter klären, weil die Kunden direkt zu den benötigten Informationen gelangen können. Weitere potentielle Vorteile für Unternehmen, die eine Self-Service-BI-Anwendung bereitstellen, sind niedrigere Kundensupport-Kosten bei höherer Kundenloyalität durch optimale Serviceleistungen, bessere Performance und Wettbewerbsvorteile.

Darüber hinaus lohnt sich für ein Unternehmen auch festzustellen, ob es Informationen besitzt, nach denen potentiell eine hohe Nachfrage besteht. Denn wenn die über das Web angebotenen Informationen nicht auf anderen (Online-)Kanälen zu haben sind oder einzigartige Eigenschaften haben, sind sie von großem Wert für die potentiellen Konsumenten. In diesem Fall können die Anbieter sich sogar überlegen, Geld für den Zugriff zu verlangen.

Organisatorische Anforderungen

Datensicherheit und Datenschutz bilden zentrale organisatorische und technische Aspekte. Für alle internen Nutzer mobiler BI-Applikationen gelten die in einem Unternehmen bereits vorhandenen Regeln und Vorschriften für die IT-Sicherheit. Die Anforderungen verschärfen sich bei externen Benutzern. Da vielfach ein Zugriff auf vertrauliche Informationen wie Rechnungsdaten möglich ist, sind Sicherheitslücken nicht tragbar. Notwendig ist daher eine Infrastruktur, die mehrere Sicherheitsebenen wie Website-Sicherheit, Daten- und Anwendungssicherheit integriert und synchronisiert. Eine wirksame Verschlüsselung sorgt dafür, dass Daten beim Transfer von der Website zu den mobilen Benutzern nicht abgefangen werden können.

Die BI-Plattform „WebFocus“ von Information Builders etwa bietet eine Reihe von Funktionen für den Aufbau von Self-Service-Anwendungen, weil sie die Entwicklungszeit verkürzen und den Wartungsaufwand minimieren. Guided-Ad-Hoc-Technologie ermöglicht die Erstellung eigenständiger web-basierter Formulare, die einen intuitiven Informationszugriff gewährleisten. Bedienerfreundlichkeit ist dabei das A und O einer Self-Service-BI-Anwendung. Dann bringt sie nicht nur wirtschaftliche Vorteile für ein Unternehmen, sondern auch nachweislichen Mehrwert für die mobilen Nutzer.

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