03.03.2017 Automatisiertes Restaurant

So funktioniert das Roboter-Restaurant Eatsa

In den USA expandiert nach Erfolgen in San Francisco das Roboter-Restaurant Eatsa. Bestellung werden am Tablet oder per Smartphone-App aufgeben.

Ein Kunde bedient sich in einem voll automatisierten Eatsa-Restaurant in New York. Foto: Johannes Schmitt-Tegge

Ein Kunde bedient sich in einem voll automatisierten Eatsa-Restaurant in New York. Foto: Johannes Schmitt-Tegge

Bis auf die Köche ist hier alles automatisiert: In den zwei neuen Filialen in New York und Washington können Kunden ihre Bestellung für Quinoa-Salate und andere kleine Speisen am Tablet oder per Smartphone-App eingeben. Kurz darauf steht die fertige Bestellung griffbereit in einem von Dutzenden beleuchteten Kammern, deren digitale Außenwand den Vornamen des jeweiligen Kunden anzeigt.

Bis auf Mitarbeiter, die bei technischen Problemen helfen, haben die Kunden in den futuristisch wirkenden Fast-Food-Restaurants keinerlei Kontakt zu den Angestellten. Eatsa hofft, Bestellungen dadurch noch schneller abwickeln zu können. Je nach Tageszeit und Andrang stehen die Gerichte und Getränke bereits nach 90 Sekunden oder drei bis vier Minuten in einer der beleuchteten Boxen.

Einen Bereich haben die Maschinen aber noch nicht übernommen: Menschliche Köche bereiten die Speisen in einem für Kunden nicht einsehbaren Raum zu.

«Ich mag das Konzept. Es fühlt sich modern an», sagte eine Kundin in New York, die Eatsa zum ersten Mal ausprobierte und einen Quinoa-Salat für zwölf Dollar (etwa 11,40 Euro) kaufte.

In Japan sind automatisierte Restaurants, in denen Kunden etwa Sushi oder andere Speisen am Tablet bestellen, schon länger üblich. Auch in Berlin wirbt das Restaurant Data Kitchen am Hackeschen Markt mit «slow food fast» - also frisch zubereitetem Essen, das kurz nach der digitalen Bestellung in einer Glasbox zur Abholung steht. Mehr über die Data Kitchen, hinter der SAP steckt, in unserem Artikel

dpa/rs

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