So findet der automatisierte Informationsaustausch zwischen Endgeräten wie Maschinen, Automaten, Fahrzeugen oder Containern u.a. im Transportwesen, Gesundheitswesen oder in der Produktion Anwendung. Ausgetauscht werden die Daten hierbei zunehmend über das Mobilfunknetz, was einige Fragen aufwirft: Wie ist es etwa um die Verbindungskosten bestellt – insbesondere auch beim Datenaustausch über Landesgrenzen hinaus? Und was passiert, wenn das Netz einmal ausfällt?
Zu bedenken ist auch, dass durch den wachsenden M2M-Markt die Menge an Informationen und Daten zunimmt, die von den Maschinen erzeugt und über das Netz versendet wird. Dabei sind die Mobilfunknetze bereits heute zum Teil genug überlastet. Um sie nicht mit zusätzlichem Datenmüll zu blockieren, sollten die Unternehmen frühzeitig entscheiden, welche der erzeugten Daten wirklich wichtig sind und gesammelt werden müssen, welche direkt auf der Maschine ausgewertet und welche nach einer gewissen Zeit vernichtet werden können.
Gleichzeitig bereiten die Datenberge den Datenschützern große Sorgen – schließlich handelt es sich vielfach um sensibles Unternehmensgut etwa aus dem Produktionsbetrieb, das nicht in falsche Hände geraten sollte. Hacker und Cyberkriminelle dürfen also keine Chance erhalten, jene Daten abzufangen, die sich die Maschinen hin- und herschicken. Über diese und weitere Herausforderungen der M2M-Kommunikation berichten wir im Heft ab Seite 24.
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