Die 75.000 Besucher auf dem diesjährigen Wacken übertrugen rund 170 Prozent mehr Datenvolumen als 2015.
Bundesweit waren an jedem Wochenende bis zu 45 mobile Basisstationen eigens für Großveranstaltungen im Einsatz. Damit konnten bei jedem Event teilweise hunderttausende Besucher auf relativ kleinem Raum gleichzeitig mit ihren Smartphones und Tablets surfen und telefonieren. Es sprang ein Open-Air-Rekord heraus: Die Festival-Gäste übertrugen im Vergleich zum Vorjahr die doppelte Datenmenge. Insgesamt nutzten die Besucher der 50 größten Sommer-Festivals ein Datenvolumen von 225 Terrabyte. Das entspricht etwa 2,3 Millionen herkömmlicher Musik-CDs, die übereinandergestapelt eine Strecke von 1.130 Metern ausmachen würden – sieben Mal so hoch wie der Kölner Dom.
Den Rekord stellte das Wacken Open Air 2016 auf. Die 75.000 Besucher dort übertrugen rund 170 Prozent mehr Datenvolumen als 2015 – das waren rund 7.700 Gigabyte mehr als im Vorjahr. Wacken zeigt auch, dass LTE immer häufiger genutzt wird: Über LTE wurden auf dem 220 Hektar großen Gelände sogar 211 Prozent mehr Daten von den Nutzern heruntergeladen und 204 Prozent mehr Daten hochgeladen. Insgesamt waren im Vodafone-Netz 94 Prozent der Heavy-Metal-Fans, die ein Smartphone oder Tablet mitgebracht hatten, via LTE unterwegs.
Die 45 mobilen Basisstationen lieferten den Besuchern auf allen großen Musikfestivals und Sommerfesten Breitbandtechnologie via UMTS und LTE – und schafften gleichzeitig temporär Extrakapazitäten. Ein auf 20 Meter ausfahrbarer Teleskopmast gewährleistete die optimale Netzabdeckung auf jedem Festivalgelände. Im Ergebnis konnten die Open-Air-Besucher somit jederzeit die schönsten Festival-Momente festhalten und mit der ganzen Welt kommunizieren.
Bildquelle: Thinkstock/iStock