Auch in Vintage-Optik: Tagebuch auf dem iPad
Meeting, Kickoff-Treffen, Meeting, Telefonkonferenz, Meeting, Videokonferenz, Projektleitertreffen, Meeting, Uff. Diese schnelle Abfolge aus beruflichen Terminen ist für viele Leute Normalität und keine Ausnahme mehr. Leider bleibt es nicht bei den Terminen: Jedes Mal müssen umfangreiche Notizen über Themen, Entscheidungen und Aufgaben gemacht werden. Selbst außergewöhnlich gut organisierte Menschen verlieren hier sehr leicht den Überblick.
Ohne Systematik geht es in diesem Fall überhaupt nicht. Die übliche Lösung ist eine thematisch inspirierte Verteilung der Notizen, zum Beispiel in einer Art Ordnerstruktur. So könnte zum Beispiel gelten: Ein Projekt oder Aufgabenbereich, ein Ordner. Das funktioniert auch blendend, wenn die Zahl der Aufgaben und Projekte überschaubar bleibt. Doch schon ehe das Dutzend voll ist, wird es schwierig.
Ein sehr praktisches und (einen gut geführten Terminkalender vorausgesetzt) schnell zu durchsuchendes Hilfsmittel ist das Journal ("Tagebuch"). Das Grundprinzip: Sie zeichnen alle wichtigen Dinge rund um ihre Termine, aber auch zu Telefongesprächen oder E-Mails chronologisch in einem Notizbuch auf.
Jeder Eintrag wird dabei mit Datum und Uhrzeit gekennzeichnet sowie mit einigen eindeutigen Stichworten wie zum Beispiel der Bezeichnung eines Projekts oder Aufgabenbereichs. Ein solches Journal hilft auch als Arbeitstagebuch und Ideensammlung. Jede in Angriff genommene oder abgeschlossene Aufgabe sowie jede Idee landet dann chronologisch fixiert in diesem Journal.
Wichtig ist die korrekte Verschlagwortung, die beim Suchen nach thematisch zusammenhängenden Notizen hilft. Das Datum erleichtert das schnelle Finden der Notizen zu einem Termin. Insgesamt dient das Journal als Steinbruch für die weitere Arbeit. So können sie Termine, Aufgaben, Arbeitsaufträge oder Meilensteine später in Ruhe in die entsprechenden Anwendungen eintragen und die Notizen als Grundlage für Konzepte, Berichte oder Präsentationen nutzen.
Ein solches Journal kann auch im digitalen Zeitalter problemlos auf Papier geführt werden, aber mit dem iPad geht es auch und erleichtert durch Copy/Paste das Auswerten der Notizen.
Bildquelle: AppMaker