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Texte und Tabellen mit Google

Google Docs ist das kostenlose Online-Office von Google, das seit kurzem eng in den Speicherplatzdienst Google Drive integriert ist.

Google Drive auf einem Android-Tablet

Die Verschmelzung der ehemals getrennten Google-Dienste ist eine logische Folge der Marktentwicklung: Immer mehr Leute nutzen Online-Fesplatten wie Google Drive, um Office-Dokumente aller Art für den mobilen Einsatz zu speichern.

Auf einem Desktop-Rechner ist Google Docs mit seiner einfach zu bedienenden Web-Oberfläche sowie der zusätzlich zu nutzenden, komfortablen Google Drive-Implementation in Windows eine echte Alternative zu den üblichen Office-Paketen. Auf einem Android-Gerät dagegen waren Google Docs bzw. Drive bis vor kurzem praktisch nicht sinnvoll nutzbar.

Die übliche Desktop-Oberfläche funktioniert zwar auch in einem Mobilbrowser, ist aber selbst auf einem 10-Zoll-Tablet nur unter Mühen zu bedienen. Die spezielle Oberfläche für das mobile Web dagegen war gegenüber der Desktop-Variante zu eingeschränkt und zu stark auf den Einsatz mit Smartphones abgestimmt.

Vor allem für Tablets fehlte also bisher eine Lösung. Diese Lücke ist von Office-Paketen wie Documents To Go, Officesuite Pro oder Quickoffice Pro geschlossen worden, die neben Zugriffen auf die Dropbox auch den auf Googles Webspeicher bieten. Jetzt endlich hat Google reagiert und mit der neuen Version der App für Google Drive die größten Funktionslücken beseitigt.

Die neue App bietet unter Android (und iOS) eine attraktive Oberfläche, die Anleihen beim Google-Webinterface macht und dies mit dem ansehnlichen Design von Android 4.x verbindet. Der Clou der App: Es gibt jetzt endlich eine brauchbaren Editor für Textdokumente, der auch lokal auf dem Gerät gespeicherte Dokumente erzeugen und öffnen kann.

Leider werden Tabellen und Präsentationen etwas stiefmütterlich behandelt. Erstere besitzen keinen eigenen Editor, sondern werden im Webeditor geöffnet. Letztere können gar nicht bearbeitet, sondern nur angezeigt werden. Auch der Texteditor ist noch etwas eingeschränkt: So fehlt zum Beispiel das Einfügen von Bildern oder eine Docs/Drive regelmäßig nutzt, hat jetzt einen problemlos synchronisierenden Editor für die Arbeit mit Google-Textdokumenten zur Verfügung.

Bildquelle: Google

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