Schöne digitale Welt?

Total digital? – Besser nicht!

Ende Februar trafen sich alle, die in Sachen Mobility etwas auf sich halten, wieder zum alljährlichen Branchentreff: dem Mobile World Congress in Barcelona.

Dort wurden neue Endgeräte, neue Software und neue Infrastrukturmodelle für den mobilen Bereich vorgestellt. Es ging um schnellere Kommunikation, schnellere Datenübertragung dank größerer Bandbreite und um Gefahrenabwehr. Überall blinkte und piepste es:
Digitalisierung, so weit das Auge reicht. Höher, schneller, bunter.

Apropos Auge: In einer digitalisierten Welt wie der in Barcelona ist es manchmal schwierig, sich den Weg durch die Massen zu bahnen, wenn alle mit mehr als halbem Auge auf ihre Smartphones schielen. Dies soll jetzt allerdings kein Plädoyer für Googles Datenbrille sein. Die Frage ist vielmehr: Geht es auch noch ohne Display? Einfach mal von A nach B gehen, ohne Smartphone in der Hand? Stadtkarte statt Maps, Konversation ohne WhatsApp?

Wie auch immer. Den komplett durchdigitalisierten Menschen wünschen sich hoffentlich eh nur jene, für die alles technisch Machbare auch technisch gemacht werden muss. Und manchmal passiert das Unerwartete, wenn selbst solch althergebrachte Techniken wie das Schreiben mit einem Stift auch in einem digitalen Umfeld eine Renaissance erleben. Das Stichwort lautet „Pen Computing“, einst von Steve Jobs für tot erklärt.

Bildquelle: Thinkstock/ iStock

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