Das Telefon bleibt allen digitalen Trends zum Trotz das wichtigste Kommunikationsmittel im Job. Eine neue Untersuchung zeigt:
Doch natürlich ist der Trend zur Digitalisierung da, smarte Helfer sind auf dem Vormarsch: Spezielle Businesstools sollen durch die Bündelung von Kommunikationsarten die Zusammenarbeit und den Wissensaustausch fördern. Unter allen Befragten nutzen Angebote wie Skype for Business und Slack immerhin schon 16 Prozent zur Kommunikation innerhalb des Unternehmens, bei den 30- bis 39-jährigen sind es sogar 21 Prozent. Deren Nutzung lässt sich als Gradmesser für eine zunehmende Digitalisierung der Kommunikation und des Wissensaustauschs in deutschen Unternehmen verstehen, so die Studie.
Dabei sind nicht zwingend die jungen Berufstätigen die Antreiber der Digitalisierung der Kommunikation:
Es scheint also oft vielmehr von der Unternehmenskultur als vom Alter der Beschäftigten abzuhängen, wie digital die Kommunikation abläuft.
Auch wenn es um die Kommunikation mit Kunden oder Dienstleistern geht, ist das Telefon besonders gefragt: Mit 78 Prozent liegt es knapp vor der E-Mail (71 Prozent). Daneben kommen aller Innovationen zum Trotz andere Kommunikationstools kaum zum Einsatz. Privat genutzte Plattformen nutzt hier nur jeder Zehnte, Businesstools sogar noch weniger (8 Prozent).
Dabei scheint zumindest die Zusammenarbeit der befragten Berufstätigen mit der eigenen Technik- bzw. IT-Abteilung gut zu funktionieren: Immerhin 17 Prozent beschreiben diese als sehr gut, mehr als jeder Zweite (51 Prozent) nennt die Zusammenarbeit gut. Zum Urteil schlecht oder sehr schlecht kommen insgesamt nur 12 Prozent.
Beim Trend zum besseren Wissensaustausch geht es nach Meinung von Experten oftmals um die Überwindung überholter Organisationsstrukturen. Denn schon lange sind nicht mehr nur Selbstständige auf Zusammenarbeit und den gegenseitigen Austausch von Know-how angewiesen, tatsächlich kann jedes Unternehmen vom Wissenstransfer seiner Mitarbeiter profitieren – und dafür können mit dem Einsatz probater Kommunikationstools die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen werden.
Zur Umfrage: Statista befragte im Auftrag von nextMedia.Hamburg in einer repräsentativen Online-Befragung im Zeitraum vom 29. März bis 4. April 2016 insgesamt 1000 Internetnutzer zwischen 18 bis 60 Jahren in Deutschland, bei einigen Fragen sind nur die Antworten der 739 Berufstätigen in die Ergebnisse eingeflossen. Die Ergebnisse der Befragung sind heute in Unified, dem Digitalmagazin von nextMedia.Hamburg, zum Thema Knowledge Collaboration erschienen.
Bildquelle: nextMedia.Hamburg