Wer der Hardware-Partner für das Ubuntu-Smartphone ist, darüber gab Canonical-Boss Mark Shuttleworth keine Auskunft. Er enthüllt auf der LeWeb Konferenz in Paris lediglich die Nachricht, das man mit einem Hersteller die Stufe "es wird ausgeliefert" erreicht habe. Geschehen soll dies im Laufe des Jahres 2014. Desweiteren sei man mit vier Unternehmen im Gespräch, die bei der Markteinführung weltweit helfen sollen.
Noch im Juli versuchte Canonical mit der bis dato ambitioniertesten Crowd-Funding-Kampagne 32 Millionen US-Dollar für die Produktion eines marktreifen Ubuntu-Smartphones einzusammeln. Es kamen „nur" 12.809.906 Dollar zusammen, die Aktion war jedoch ein cleverer PR-Coup.
Auf Seiten der Telekommunikationsunternehmen ist durchaus Interesse an alternativen Systemen jenseits von iOS und Android vorhanden. In der Ubuntu Carrier Advisory Group haben sich Telekommunikationsanbieter versammelt, um das auf Linux basierende System zu unterstützen.
Das Ubuntu OS als mobiles Betriebsystem bietet interessante und innovative Ansätze: Optisch macht die Lösung einiges her, das Design ähnelt dem des "großen" Ubuntu. Dabei schielte Canonical auch stets auf eine neue Kategorie am oberen Ende des Smartphone-Marktes, die auch für Business-Anwender interessant ist. "Eine völlig neue "Superphone-Kategorie" nennt das Unternehmen sie: In der Tat funktioniert das Ubuntu-Telefon, einmal an die entsprechende Hardware angedockt, als kompletter PC mit Tastatur und Monitor.
Auch diesmal ist von Highend-Geräten die Rede, eine Abgrenzung auch gegenüber Firefox OS, ein anderes alternatives OS, welches zur Zeit auf günstiger Hardware vor allem auf Schwellenmärkte zielt.
Bildquelle: Canonical
Quelle: http://news.cnet.com/8301-1035_3-57615107-94/ubuntu-touch-os-wins-its-first-smartphone-partner