Vorboten der Post-PC-Ära
Der Markt der persönlichen Computer entwickelt sich interessant: Er wächst, aber der Anteil der klassischen Desktop-PC sinkt. So gesehen ist die Tablet-Version von Windows 8 sowie überhaupt die ganze Generalrenovierung des PC-Betriebssystems eine vollkommen logische Entscheidung - selbst wenn ein paar notorische Nörgler geliebte Eigenheiten vermissen.
Doch die Tablets mit Windows werden kommen. Spannend sind in diesem Zusammenhang die Kommentare in dem Blogpost von Horace Dediu. Der Investmentexperte Walt French weist darauf hin, dass es genau einen Tablet-Hersteller gibt, der bereits erfolgreich mit Microsoft zusammenarbeitet: Samsung. Auf der CeBit war (inoffiziell) das Testmuster eines x86-Tablets unter Windows 8 zu bewundern, mit dem man flüssig arbeiten konnte und das gleichzeitig eine gewisse technische Coolness ausstrahlte.
Die Claims sind also noch nicht abgesteckt, die nächsten zwölf bis 18 Monate dürften hochinteressant werden. Denn neben Windows 8 werden sie einige technische Neuerungen bringen, die sich als Vorboten der vielzitierten Post-PC-Ära interpretieren lassen. So schrumpft der immer noch wuchtige PC der nahen Vergangenheit zum beinahe kostenlosen Mikro-PC mit ARM-Technik.
Die Displays dagegen werden nicht unbedingt kleiner, sondern flexibel. So lassen sie sich zum Beispiel einrollen und passen dann besser zum Winz-Computer. Und Haushaltsgeräte oder andere Technikobjekte dürften sich in Kürze ebenfalls im Internet wiederfinden.
Stark computerisiert sind sie ohnehin, am meisten Oberklasse-Autos, die eher Workstations mit Rädern und Sitz gleichen. Und der neue Adapter Electric Imp schließt alle Heimgeräte zu einer privaten Cloud zusammen. Sogar solch sturzlangweilige Dinge wie Videokonferenzen sind noch ausbaufähig: Mit Hilfe von Hologrammen kann eine Art echter Telepräsenz aufgebaut werden.
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