Sie machen deutlich, dass riskante Apps immer fortschrittlicher und vielschichtiger werden und immenses Gefahrenpotential in sich bergen – hierzu gehören Betrug, Schwarzmarktkriminalität, Drive-by-Downloads sowie neue Bedrohungen in der Nahfeldkommunikation (NFC). Die Studie beschreibt eine neue Welle von Techniken, die von Hackern für den Diebstahl von Identitäten, Finanzbetrug oder die Verletzung der Persönlichkeitsrechte von Verbrauchern angewendet werden.
Neu im Betrüger-Portfolio sind insbesondere Drive-by Downloads, bei denen der User quasi im Vorbeisurfen und unbemerkt einen Malware-Download aktiviert sowie die Nutzung von Technologien für die Nahfeldkommunikation (NFC). Für letztere erwartet McAfee Labs in 2013 eine verstärkte Nutzung für mobile Payment-Programme oder digitale Geldbörsen durch Kriminelle. Hierfür kommen Würmer zum Einsatz, die sich durch geographische Nähe verbreiten. Die Schadprogramme verteilen sich hierbei in hoher Geschwindigkeit zum Beispiel durch Personengruppen in vollen Zügen, Freizeitparks etc.
Da Konsumenten ihre digitalen Aktivitäten immer mehr auf Smartphones und Tablets verlegen, sind mobile Plattformen für Cyberkriminelle immer attraktiver geworden. Laut IDC werden mobile Geräte schon jetzt häufiger als PCs für den Zugriff auf das Internet genutzt und die Zahl der Menschen, die per PC ins Internet gehen, wird in den nächsten vier Jahren weltweit um 15 Millionen sinken; gleichzeitig steigt die Zahl der mobilen Nutzer um 91 Millionen.
Während also der mobile Bereich auch für Online-Kriminelle stetig attraktiver wird, ist gleichzeitig zu erwarten, dass Komplexität und Anzahl der Bedrohungen für Endverbraucher weiter steigen. Innerhalb des Global Threat Intelligence Networks (GTI) hat McAfee Labs mobile Sicherheitsdaten der letzten drei Quartale analysiert und kommt zu folgendem Ergebnis: „Obwohl das Bewusstsein der Verbraucher hinsichtlich der Gefahren bei mobilen Plattformen gestiegen ist, besteht nach wie vor eine deutliche Wissenslücke darüber, wie und wann Geräte infiziert werden und welche Schäden auftreten können“, erklärt Toralv Dirro, EMEA Sicherheitsstratege bei McAfee Labs.
„Cyberkriminelle arbeiten immer raffinierter und entschlossener, ihre Hacks werden noch destruktiver, facettenreicher und noch schwieriger festzustellen – weswegen es eines noch höheren Maßes an Sicherheit und noch größerer Wachsamkeit bedarf. Diese Studie soll Endverbrauchern dabei helfen, die Risiken einzuschätzen und ihnen die Möglichkeiten vermitteln, um mit all ihren Geräten sicher und vertrauensvoll umgehen zu können.“
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