20.03.2017 Cebit

VW mit Quantencomputer gegen den Stau

Volkswagen will Staus in Städten mithilfe von Quantencomputern verringern.

VW hat vor kurzem in Genf seine Vision für die autonome Autozukunft gezeigt - die Studie Sedric, die sich herbeirufen lässt. Foto: Thomas Geiger

VW hat vor kurzem in Genf seine Vision für die autonome Autozukunft gezeigt - die Studie Sedric, die sich herbeirufen lässt. Foto: Thomas Geiger

VW-IT-Chef Martin Hofmann kündigte zum Auftakt der Cebit an, ab Anfang 2018 solle das Anti-Stau-Verfahren in Barcelona mit mehreren Hundert Autos getestet werden. Ziel des Projektes ist, Staus aufzulösen oder zu verhindern, indem jedes Auto in einem bestimmten Gebiet eine eigene optimale Route erhält.

Hofmann betonte, auch das autonome Fahren werde ohne optimale Verkehrsführung nicht funktionieren. Volkswagen gab zugleich die Kooperation mit dem Quantencomputing-Spezialisten D-Wave Systems bekannt.

Ein erstes Forschungsprojekt zeigte den Angaben zufolge, dass auf der Grundlage der Daten von 10.000 Taxis in Peking der Verkehrsfluss in der Mega-Metropole per Quantencomputer verbessert werden könne. Dafür sei ein entsprechender Algorithmus zur Verkehrsflussoptimierung entwickelt und erprobt worden. Langfristig solle es um alle bewegten Objekte in einer Stadt gehen, sagte Hofmann.

dpa/rs

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