Quincy Jonces macht weiter
Die Internet-Kritik macht weiter. Nicht jeder Diskutant lässt sich beeindrucken, von Fakten nicht und von Argumenten erst recht nicht. Vielleicht geht es ja mit Ironie? PandoDaily macht für diesen Zweck eine sehr praktische Zusammenfassung aller Thesen über das Internet.
Es ist sicher gut, die Bemerkungen aus dem Artikel auf kleine Kärtchen zu drucken und in einer dieser typischen Diskussionen dem Gegner das Passende mit einer gelangweilten Geste zu überreichen. Das wäre mal lässig. (Völlig zusammenhanglos, aber weil es so tolle Artikel sind: The Ratchet beschäftigt sich mit Evolution und Praevolution.)
Doch die Internetkritiker haben nicht immer unrecht. E-Mail zum Beispiel ist eine Seuche. Nicholas Carlson vom Business Insider nutzt eine extrem lässige Methode, um der Mailflut Herr zu werden. Vor 30 bis 40 Jahren begann das alles noch sehr harmlos und wirkte so lässig wie die Siebziger insgesamt.
Wired präsentiert aus dieser Zeit einen unglaublichen Werbeclip und The Verge beobachtet City-Pong, das legendäre Videospiel in einer Riesenvariante. Glücklicherweise benötigt man nicht Superman, um es zu spielen. Und auch keinen Roboter, der auf Hochhäuser springt. Aber trotzdem: Das Internet macht weiter. Die Roboter machen weiter. Die Mainframes machen weiter. Giorgio Moroder macht weiter. Quincy Jones macht weiter.
Bildquelle: World Economic Forum, swiss-image.ch/Andy Mettler (via Wikipedia)