Mit 29 TV-Sendern und einer Reichweite von 62 Millionen TV-Haushalten zählt die ProSiebenSat1.Group zu den führenden Medienkonzernen Europas.
Um dieses Portfolio entsprechend vermarkten und präsentieren zu können, wurde ein Großteil der Außendienstmitarbeiter mit mobilen Endgeräten ausgestattet. Oberste Prämisse: der sichere Umgang mit sensiblen Daten. Schnell wuchs die Zahl derjenigen Mitarbeiter, die von den zunächst verwendeten Blackberrys auf iOS- und Android-Smartphones umstiegen. Um diese zentral verwalten zu können, entschied man sich bei dem Medienkonzern im April 2011 für den Einsatz eines Mobile Device Management (MDM) aus dem Hause Seven Princi-ples. „Unser Ziel war es, bis zum Jahresende etwa 200 Geräte zu managen. Doch bis zu diesem Zeitpunkt waren es bereits rund 800, Tendenz immer noch steigend“, erklärt Reinhard Dietl, Head of Network und Communication Service bei ProSiebenSat.1 Produktion, dem zentralen IT- und Produktionsdienstleister der Gruppe.
Während die Verwaltung weniger Geräte noch über Listen gelänge, bedürfe es bei einer solchen Anzahl von Endgeräten einer zentralen Administration aus der Distanz heraus, so Dietl. Zudem steige mit der Anzahl der Geräte das Risiko: Firmendaten können leicht in die Hände unbefugter Dritter gelangen. Die Erfüllung strenger Sicherheitsanforderungen wurde unabdingbar, schließlich befänden sich auf den Endgeräten der Mitarbeiter hochsensible, firmeninterne Daten. „Der Aufwand, jedes einzelne Gerät vor Diebstahl oder Verlust zu schützen, wäre bei unserer hohen Anzahl von Nutzern immens groß. Zudem würde die Verwaltung unübersichtlich und damit ineffektiv“, so Dietl.
Mit der 7P-Mobile-Device- Management-Lösung können nun alle iOS- und Android-Smartphones und -Tablets zentral mit einem Kennwort geschützt werden: Zur Aktivierung muss der Nutzer zunächst die PIN eingeben. Wird diese im Fall eines Diebstahls mehrmals falsch eingetippt, wird automatisch auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt, wobei alle Daten gelöscht werden. Dies ist ebenfalls möglich, sollte das Gerät kaputt- oder verloren-
gehen – aus der Ferne können alle Daten gelöscht bzw. das Gerät gesperrt werden.
Neben dem Security-Man-agement übernimmt die MDM-Lösung auch die Erfassung aller Geräte sowie die zentrale Administration zu installierender Software, Updates oder Apps. So lassen sich gerätespezifische Einstellungen vornehmen, sofort ersichtlich sind zudem alle Benutzer mit Gerätetypen und Telefonnummern. Eine Historie gibt der IT-Abteilung Auskunft darüber, welche Software, Applikationen und Backups auf dem entsprechenden Gerät zu welchem Zeitpunkt bereits installiert oder geblockt wurden. Auch die noch vorhandene Speicherkapazität wird angezeigt. „Wir brauchen nicht jedes Gerät einzeln zu konfigurieren. Die notwendigen Anwendungen und Aktualisierungen lassen sich jederzeit zielgerichtet und schnell auf den Geräten der jeweils ausgesuchten Benutzergruppen installieren“, unterstreicht Atakan Cakir, Admins-
trator Network & Communication. Der Nutzer selbst werde in seinem Arbeitsablauf nicht gestört, da alle Aktualisierungen verschlüsselt über SLS abliefen. Sollte eine Aktualisierung fehlgeschlagen sein, weil z.B. ein Gerät ausgeschaltete ist, wird dies automatisch angezeigt. Dies spart Zeit und erfordert einen geringen Schulungsaufwand.
Bevor man sich bei ProSiebenSat.1 für Seven Principles entschied, begleiteten zahlreiche Vorgespräche, Marktanalysen und Ausschreibungen mehrerer Anbieter den Entscheidungsprozess. Der Service sollte als Dienstleistung von einem Unternehmen mit SaaS-Kompetenz ausgeführt werden, der Einsatz aufgrund der rasant wachsenden Zahl der Endanwender zudem sofort erfolgen.
Die Vorlaufzeit von drei bis sechs Monaten, die von Mitbewerbern angesetzt wurde, war indiskutabel. Als Vorteil sahen sowohl Administratoren als auch Entscheider die Möglichkeit an, 7P Mobile Device Management zeitnah und bedarfsgerecht auf monatlicher Basis nutzen zu können. Dieses Onboarding-Modell offeriert der Kölner Anbieter neben der Möglichkeit der Abrechnung über Lizenzen bereits seit 2008 an. Monatlich bezahlt wird somit nur der Dienst für die genutzten Endgeräte.
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Bildquelle: ProSiebenSat.1 Group