Business-Apps sollen Unternehmensanwendungen auf mobilen Endgeräten zielgerichtet ergänzen.
Daten können überall erfasst werden und direkt ins ERP-System übertragen werden.
Bei einem Referenzprojekt mit der IHK Nordschwarzwald, stellt die App Informationen über Ausbildungsbetriebe bereit.
„Im Business werden zunehmend mobile Endgeräte eingesetzt. Die Arbeitswelt wird sich dadurch in den nächsten Jahren drastisch verändern“, sagt Martin Schmid, Geschäftsführender Gesellschafter der Equitania GmbH. Und es gibt einige Anzeichen dafür. Mit Strategien wie BYOD (Bring your own Device) wird es Arbeitnehmern ermöglicht, für mehr Flexibilität auch ihre privat bevorzugten Endgeräte geschäftlich zu nutzen. Damit das wirklich Sinn macht und zu einer echten Prozessoptimierung führt, bietet Equitania insbesondere mittelständischen Unternehmen Business-Apps an, die mit der vorhandenen Unternehmenssoftware integrierbar sind.
Die Idee basiert auf zwei Überlegungen. Erstens: „Bei den meisten Software-Systemen kommen nur 7 Prozent des Umfangs tatsächlich regelmäßig zum Einsatz, knapp die Hälfte der Funktionalitäten wird nie eingesetzt“, erklärt Schmid. „Ein System wird also nie exakt zu einem Unternehmen passen, sondern immer individuelle Ergänzungen benötigen.“ Und zweitens: „2008 ging Apples Appstore an den Markt, ein Jahr später war bereits die Milliardengrenze an Downloads überschritten. 2012 waren es schon 25 Milliarden, im Mai 2013 waren es bereits 50 Milliarden Downloads. Apps haben sich derart in der IT-Welt festgesetzt, dass man sie nun auch ernsthaft nutzen kann. Doch für produktives Arbeiten außerhalb von Office-Anwendungen sind noch nicht viele Angebote auf dem Markt“, erklärt Schmid.
Hier will das Software-Unternehmen mit dem Konzept der Business-Apps eine effizient umzusetzende Lösung bieten. Als hybride Apps vereinen sie die Vorteile von nativen und rein webbasierten Applikationen in einer Anwendung. Sie sind performant und optimiert, laufen im Browser und können auch offline genutzt werden. Dabei sind die Apps gänzlich unabhängig von der Plattform anzuwenden, sind aber voll integrierbar in sämtliche Unternehmenssysteme wie etwa ERP, Warenwirtschaft oder Groupware.
Die Oberflächengestaltung ist für intuitive Nutzung konzipiert. „Wir programmieren einfach zu bedienende Apps mit eher geringem aber dafür zielgerichtetem Funktionsumfang“, erläutert Schmid. „Denn es ist effizienter, mehrere verschiedene Apps zu haben, als alles in eine zu packen. So werden bei unseren Business-Apps eben nicht nur 7 Prozent, sondern bis zu 100 Prozent genutzt.“
Die einzelnen Business Anwendungen können individuell auf ein Unternehmen zugeschnitten und innerhalb von Tagen umgesetzt werden. Gerade für die vielen mittelständischen ERP-Anbieter sind sie eine hervorragende Ergänzung zu den vorhandenen Systemen. „Mit unseren Apps kann das Customising eines Systems mal ganz anders angegangen werden und muss nicht zwangsläufig in ein großes IT-Projekt ausarten“, so Schmid.
Bildquelle: Equitania