20.12.2016 Neue Zahlen

Wie viele Roboter leben unter uns?

Der Weltbranchenverbands der Roboterindustrie (IFR) hat ausgerechnet, wie viele Roboter im Haushalt helfen, als Entertainer oder Pflegekraft eingesetzt werden.

  • Zwischen 2016 und 2019 wird die Zahl der Haushalts-Roboter weltweit auf 31 Millionen Einheiten steigen, schätzt der Weltbranchenverbands der Roboterindustrie (IFR).

  • Der Verkaufswert von Robotern die Staub saugen, Rasen mähen oder den Swimmingpool reinigen wächst in diesem Zeitraum auf rund 13 Milliarden US-Dollar, so die Prognose.

Die Zahlen stammen aus dem aus dem Welt-Roboter-Report 2016 „Service-Roboter“, vom Welt-Roboter-Verband – The International Federation of Robotics (IFR).

Roboter als Haushaltshelfer

Bei den Robotern, die im Haushalt helfen, werden die Staubsauger und Bodenreiniger in den nächsten Jahren weiterhin den Löwenanteil des Marktes ausmachen. Der Verkauf steigt von zuletzt 3,6 Millionen Einheiten (2015) auf insgesamt rund 30 Millionen Einheiten innerhalb des Prognosezeitraums 2016 bis 2019 an. Der Marktanteil der Staubsauger und Bodenreiniger liegt bei 96 Prozent der verkauften Einheiten im Haushaltsroboter-Segment. Roboter-Rasenmäher und Pool-Reiniger folgen auf den Rängen zwei und drei.

Roboter als Entertainer

Ebenfalls dynamisch sind die Absatzzahlen im Entertainmentbereich. Spielzeugroboter, ferngesteuerte Multimediaroboter oder Bildungs- und Forschungsroboter für den privaten Einsatz summierten sich 2015 auf 1,7 Millionen verkaufte Einheiten. Der IFR-Prognose zufolge wird dieser Markt zwischen 2016 und 2019 auf insgesamt 11 Millionen Einheiten wachsen. Der Marktanteil der Spielzeug- und Hobbyroboter beträgt rund 70 Prozent im Entertainmentsegment.

Roboter im Einsatz für ältere und behinderte Menschen

Service-Roboter für die Assistenz von älteren oder behinderten Menschen verzeichneten zuletzt ein starkes Wachstum. Mit 4.700 Einheiten (2015) ist die Stückzahl dieser Roboter zwar noch vergleichsweise gering, von 2016 bis 2019 dürften sich die Absatzzahlen aber auf insgesamt 37.500 Einheiten erhöhen.

Quelle: www.ifr.org

Bildquelle: Thinkstock

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