Akzeptanz von Apps für den Einsatz im Unternehmen unterliegt vielfältigen Einflüssen: Schlecht umgesetzte Nutzungskonzepte oder abstürzende Systeme sind denkbar ungünstig für den Erfolg einer Applikation – und erst recht eine schlechte Basis für den effizienten und akzeptierten Einsatz. Darum sollten Unternehmen stets die Rückmeldungen der Nutzer auffangen und auch Kritik als wertvollen Input für mögliche Verbesserungen begreifen.
Bei der Entwicklung von Apps gehört die genaue Zielgruppenanalyse hinsichtlich der technischen Ausstattung der Nutzer zu den wichtigsten Anfangsüberlegungen. Oftmals werden Apps nicht nur für den Einsatz interner Mitarbeiter bereitgestellt, sondern sind auch und gerade für die Nutzung durch Kunden und Lieferanten konzipiert. Hier gilt es folglich herauszufinden, welche Geräte im Einsatz sind und welche Versionen der unterschiedlichen Betriebssysteme genutzt werden. Schon die Beantwortung dieser beiden Fragen gibt den Rahmen vor, an dem sich die Entwicklungsabteilung orientieren sollte.
Die Unterstützung exotischer oder bei der Zielgruppe nur sporadisch verbreiteter Hardware geht fast immer mit einem großen organisatorischen und finanziellen Aufwand einher. Dabei kann es lohnenswert sein, entstehende Entwicklungskosten für die Unterstützung von Altgeräten mit Anschaffungskosten für neue Geräte gegenüberzustellen. Denn ist eine App auf dem Markt, will sie auch kontinuierlich gewartet werden. Und mit der Anzahl unterstützter Geräte und Versionen steigen hier die Wartungskosten schnell in astronomische Höhen.
Anders als bei der Entwicklung von Business-Software-Anwendungen, die möglichst abteilungsübergreifend und lückenlos Prozesse funktional abdecken, ist es für eine App ratsam, genau eine oder maximal eine Handvoll abzubildender Funktionen zu definieren. Dabei können Fragestellungen wie diese helfen: Wird die App nur für interne Bereiche eingesetzt oder soll sie beispielsweise die Interaktionen zwischen Kunden und Kundendienst abbilden? Sollen über die App zusätzliche Dienstleistungen angeboten werden?
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Unklare Zielsetzungen führen schnell zu chaotischen Entwicklungsprozessen, in denen die Entwickler ständig Prioritäten zugunsten der einen oder der anderen Funktionalität verschieben und am Ende Kosten und Zeitaufwände explodieren.
Wer Experte in seinem Tagesgeschäft ist, muss noch lange kein Experte für die Entwicklung einer App sein. Darum lohnt es sich durchaus, externe Fachleute hinzuzuholen, die sich mit dem Thema auskennen und den gesamten Prozess – von der Idee bis hin zur Umsetzung und Einführung der Applikation in die entsprechenden Unternehmensabläufe – begleiten. Die App-Experten von New Frontiers Software machen hier beispielsweise regelmäßig die Erfahrung, dass Unternehmen mit ihrer Hilfe Geld und Zeit sparen. Betriebe hingegen, die in Eigenregie Lösungen zusammenstricken, stehen am Ende häufig vor einem riesigen Kostenblock und einer semiprofessionellen Lösung, mit deren Wartung und Pflege sie schnell überfordert sind.
Soll die App auch für den Kunden- oder Lieferantenkreis geöffnet werden, kommt man an der Platzierung im App-Store nicht vorbei. Wer schon einmal eine App im Store platziert hat, weiß, wie viele E-Mails dann von sogenannten Store-Optimierern mit Angeboten – angefangen von der Überarbeitung des Eintrags über ein erweitertes Monitoring der Platzierung bis hin zu gekauften Bewertungen – im Postfach landen. Dabei dürfen all diese E-Mails getrost gelöscht werden. Der Store-Eintrag ist zwar das „A und O“, denn er ist die einzige Hürde, die ein Nutzer nehmen muss, um eine App zu installieren, doch die Optimierung kann sehr gut selbst bewerkstelligt werden.
An dieser Stelle zahlt sich dann noch einmal die gute Zielgruppenanalyse zu Beginn der Entwicklung aus; und natürlich darf hier einmal zur Präsentation erfolgreicher Apps innerhalb der Zielgruppe geschielt werden. Generell gilt: Eine ausführliche Beschreibung, illustriert mit Screenshots oder Screencasts, gibt dem Nutzer eine gute Vorstellung, was ihn erwartet. Für das Monitoring reichen die Portale der App-Stores für gewöhnlich völlig aus. Denn auch die vermeintlichen Optimierer verfügen über keine andere Datenquelle.
Kurzum: Apps zur Unterstützung interner oder externer Abläufe können für Unternehmen gewinnbringend sein. Neben einer klaren Zielgruppenanalyse, welche auch die technische Ausstattung der Nutzer beachtet, ist eine eindeutige, minimalistische Funktionszuweisung für eine App-Anwendung ein zen-
traler Erfolgsfaktor. Je besser im Vorfeld recherchiert und analysiert wurde, desto genauer, effizienter und kostensparender kann die Applikation später entwickelt, gewartet und betreut werden.
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