
Fluten, Stromausfälle, Cyberangriffe: Mit steigender Bedrohungslage rückt Disaster Recovery (zurück) in den Fokus der Unternehmen. Mit einer Cloud-Lösung sparen sie nicht nur Zeit und Kosten, sondern stellen sich generell zukunftssicher auf. Wie ?
Die anhaltenden Katastrophenmeldungen der letzten Zeit machen es deutlich: Unternehmen müssen ihre Daten und IT-Dienste bestmöglich schützen und im Worst Case schnell wiederherstellen können. Stichwort Disaster Recovery. Als klassische Variante ist der Aufbau redundanter Rechenzentren an einem weiteren Standort oftmals (zu) zeit- und kostenintensiv. Weit einfacher und günstiger gestaltet sich eine Disaster-Recovery-Lösung aus der Cloud.
Die wesentlichen Vorteile: Investitionen für den Kauf oder die Miete physikalischer Lösungen entfallen ebenso wie Ausgaben für Wartung oder Rechenzentrum-Stellfläche. Denn eine cloud-basierte Lösung erzeugt in der Bereitstellung für den Notfall lediglich einen Bruchteil der rein operativen Kosten. Höhere Gebühren (mit passgenauer Abrechnung) fallen für die Nutzer erst an, wenn die Katastrophe tatsächlich eintritt und auf ihre Daten aus der Cloud zugegriffen werden muss. Unternehmen können ihre Services dabei im Sinne eines Business Continuity Managements (BCM) nach Risikogruppen kategorisieren – und damit sicherstellen, dass besonders geschäftsrelevante Bereiche bevorzugt wiederhergestellt werden. Allein für diese Bereiche liegt die Kostenersparnis (Fixkosten) im Vergleich zu einer physikalischen Lösung bei rund 75 Prozent, für weniger wichtigere Systeme bei bis zu 95 Prozent.
Baut die Disaster-Recovery-Lösung dabei auf einem Best Practice Cloud Framework auf, können Unternehmen gleichzeitig in puncto Cloud Readiness für andere Anwendungsfälle profitieren. So bietet die Production Ready Cloud (PRC) von Logicalis einen durchgängigen Cloud-Beratungsansatz. Dieser integriert Aspekte wie Architektur, Sicherheit und Compliance sowie Netzwerk-Konnektivität in einem durchdachten Framework – inklusive passender Managed Services, um Unternehmen im Cloud-Management zu entlasten. Der Weg in die Azure Cloud steht damit schnell und einfach offen – auch wenn es dem Unternehmen eigentlich „nur“ um das Disaster Recovery ging.
Das Disaster Recovery für unterschiedlichste Workloads wie beispielsweise SAP-Landschaften oder Oracle-Datenbanken gelingt mittels PRC denkbar unkompliziert. Besonders angenehm für Unternehmen: Nutzen sie in ihren Rechenzentren bereits VMware-Technologie, ändert sich für sie dank gleicher Administrationsumgebung in der Cloud vom „Look and Feel“ her nichts (Azure VMware Solutions). Gleichzeitig erfüllt die Lösung alle rechtlichen Anforderungen in Deutschland. Und schafft große Flexibilität für Unternehmen, die das Disaster Recovery auch global aufsetzen wollen. Durch eine vollständige Automatisierung kann die Lösung innerhalb von Stunden in verschiedensten Regionen nachgebildet werden.