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Software-Defined-Networking: flexible und agile Netzwerke schaffen

Mit SDN komplexe Anforderungen erfüllen

Unternehmen setzen verstärkt auf Software-Defined Networking (SDN). Dies birgt einige Vorteile: Während sie einerseits die Komplexität und Kosten verteilter Netzwerkarchitekturen senken, erhöhen sie andererseits die Agilität, den Automatisierungsgrad und das Sicherheitsniveau.

Intend Based Networking

SDN hält immer mehr Einzug in Unternehmen – Vorteile wie ein vereinfachter Betrieb, schnellere Roll-outs, automatische Konfigurationen und eine übergeordnete zentrale Kontrollinstanz sind bestechend. Der Wandel zu mehr unternehmerischer Flexibilität, um Netzwerke schnell an immer komplexere Anforderungen anzupassen, ist damit bereits in vollem Gange.

Zentralisierter Ansatz – vereinfachte Steuerung   

Unternehmen können SDN-Services entweder einzeln nutzen oder eng verzahnt zusammenführen:

  • SD-Networking: Mit Software-Defined-Networking können Unternehmen ihre Netzwerke schneller bereitstellen, zentral verwalten und Abläufe automatisieren. Der zentralisierte Ansatz wird dadurch ermöglicht, dass die zugrundeliegende Netzwerkinfrastruktur im Rechenzentrum von den Anwendungen getrennt wird. 

  • SD-Access: Die sichere Lösung zur Automatisierung von Benutzerrichtlinien und Gerätebereitstellungen ermöglicht den Usern effizientere IT-Abläufe und ein konsistenteres Besuchererlebnis. Benutzer-, Geräte- und Anwendungsdatenverkehr sind durch eine End-to-End-Segmentierung getrennt. Mit einer einzigen Netzwerk-Fabric über kabelgebundene und Wireless-Infrastruktur hinweg wenden Unternehmen eine einheitliche Benutzerrichtlinie an.

  • SD-WAN: In einem globalen Netzwerk halten die kritischen Unternehmensanwendungen anspruchsvolle Service Level Agreements ein und erzielen auch bei Netzwerkproblemen eine optimale Leistung. Über eine zentrale SD-WAN-Overlay-Fabric können IT-Verantwortliche sicher Rechenzentren, Zweigstellen, Campus und Co-Locations verbinden. 

  • SDN im Bereich 5G: Gerade in der Industrie sind Unternehmen zunehmend daran interessiert, ihre betrieblichen Abläufe zu automatisieren und sie flexibler sowie agiler zu gestalten. Eine offene Lösung auf Basis einer Cloud-Native-5G Core-Systemarchitektur ermöglicht es, standardisierte Schnittstellen zu allen Core-Funktionen bereitzustellen. Die Virtualisierung der 5G Core-Applikationen ist in einer skalierbaren und orchestrierten Multi-Access Edge-Computing-Infrastruktur realisiert. In Campus-Netzwerken helfen zentrale SDN-Controller dabei, das ganzheitliche Campus-Netzwerk zentralisiert und automatisiert zu verwalten. Gleichzeitig sorgt die Lösung unter anderem für höhere Flexibilität und Sicherheit. Daraus ergeben sich innovative Lösungen, beispielsweise beim autonomen Fahren im Automobil-Segment.  

Schnelle Anpassung in komplexen Umgebungen

SDN sorgen dafür, Netzwerke mit ihrer fortschreitenden Komplexität agiler und flexibler zu gestalten und schnell an neue Anforderungen anzupassen. Die Logicalis GmbH, weltweiter Anbieter von IT-Lösungen und Managed Services, bietet in Zusammenarbeit mit Cisco als Cisco Global Gold Partner verschiedene SDN-Services an. Erst kürzlich hat das internationale Marktforschungs- und Beratungshaus ISG Logicalis als Leader im deutschen Markt im Bereich „Technology and Service Suppliers (Core – 4G/5G)“ eingestuft. Mit der Übernahme der siticom GmbH, einem führenden Akteur im Markt für SDN und 5G, baut der Anbieter sein Portfolio zudem weiter aus.

 

Grafik: © Cisco (www.cisco.com/c/en_sg/solutions/intent-based-networking.html)

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