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Decentralized Identities – die digitale Identität aus der Wallet

PingOne Neo – die Zukunft liegt in dezentralen Identitäten

David Baier, Solutions Architect bei Ping Identity

In aller Regel setzen Unternehmen zum Management ihrer digitalen Identitäten auf zentrale Lösungen. Die Zukunft des Identitätsmanagements jedoch, sie wird dezentral sein. Einen ersten Eindruck von dessen Einsatzpotential können Unternehmen sich ab sofort mit einer der ersten voll einsatzfähigen DCI-Lösung der Welt, PingOne Neo, verschaffen.

Auf der ganzen Welt setzen Unternehmen, wenn es um das Management der digitalen Identitäten (DIs) ihrer Kunden, Mitarbeiter, Zulieferer und Partner geht, auf zentrale Speicher- und Verarbeitungslösungen. Zu jedem Anwender wird dabei ein Nutzerprofil angelegt, gepflegt und abgespeichert. Ein schwieriges Unterfangen. Nehmen die Anforderungen an die Compliance doch kontinuierlich zu.

Ein Ausweg: die dezentrale Speicherung, Pflege, Verarbeitung und Absicherung in einer digitalen Wallet auf den Geräten der Endnutzer – zum Beispiel ihren Smartphones. Gegenüber einfachen Digital Identities (DIs) bieten Decentralized Identities (DCIs) zahlreiche Vorteile. Wallets können sicher abgeschirmt werden, so dass vom Nutzer ohne Bedenken neben einfachen auch hochqualitative Identitätsdaten zum Einsatz gebracht werden können. Dasselbe gilt für Zugangs- und Zugriffsdaten, um ein Bürogebäude zu betreten, ein Fahrzeug zu starten oder eine Maschine zu bedienen. Und: Credentials können vom Endnutzer für einzelne anfragende Unternehmen mit einem Ablaufdatum versehen oder ganz einfach manuell – oder automatisiert – aktiviert und deaktiviert werden. Zahlreiche Anwendungsfälle tun sich auf:

Anwendungsfall 1 - Online-Händler
Kunden können sich registrieren, ohne dass ihr Händler bei sich personenbezogene oder personenbeziehbare Daten anlegen, verwalten und schützen muss. Gleichzeitig erhält der Händler die Sicherheit verifizierter Identitätsdaten. Online-Betrug wird so ein wirksamer Riegel vorgeschoben.

Anwendungsfall 2 - Großunternehmen
Mitarbeiter können sich registrieren, ohne dass ihr Arbeitgeber bei sich personenbezogene oder personenbeziehbare Daten anlegen, verwalten und schützen muss. Gleichzeitig können Mitarbeitern individuelle Rechte, zum Beispiel zur Nutzung einer Workstation oder zum Betreten eines Gebäudes, eingeräumt werden.

Anwendungsfall 3 - Endanwender
Ihnen wird die Möglichkeit eröffnet, statt unzähligen über das Netz verstreuten digitalen Identitäten ohne jegliche Kontrollmöglichkeit, nur noch eine digitale Identität, die sich vollständig unter ihrer Kontrolle befindet, zu nutzen. Und da die Lukrativität eines Angriffs bei nur einem Opfer nicht sonderlich hoch ist, sinkt auch ihr Risiko, Opfer eines Identitätsdiebstahls zu werden.

PingOne Neo – Dezentrales Identitätsmanagement für alle Standards
PingOne Neo ermöglicht all dies schon heute. Die dezentrale Lösung zum Management digitaler Identitäten unterstützt existierende und künftige Standards, wie die OpenWallet Foundation, OpenID, ISO 18013-5/7 und W3C. Ping Identity gestaltet die Standards aktiv mit, ist Teil der beteiligten Gremien. Die Wallet kann dabei ganz einfach auf dem Smartphone gespeichert werden.

Fazit
Dezentrale Identitätsmanagementlösungen, wie PingOne Neo, bieten Unternehmen und Endnutzern, im Vergleich zu zentralen Lösungen, einige handfeste Vorteile: den Endnutzern ein größeres Maß an Kontrolle, den Unternehmen weniger Aufwand und Schutz vor Betrug und beiden ein Mehr an Sicherheit.

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