Enterprise Service Management
Die Bedeutung von IT-Service-Management und dessen Erweiterung Enterprise Service Management wird in Unternehmen häufig verkannt. Dabei hat die Corona-Pandemie deutlich gemacht, dass ein Umdenken erforderlich ist. Gerade in der heutigen Zeit entscheiden digitalisierte, automatisierte Workflows über den nachhaltigen Erfolg eines Unternehmens.
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Denn werden Mitarbeiter über sämtliche Fachabteilungen und Unternehmensbereiche hinweg durch smarte Workflows in ihren Tätigkeiten unterstützt, können sie ihre Ressourcen viel sinnvoller einsetzen. Enterprise-Service-Management-Systeme (ESM) als große Variante des IT-Service-Managements (ITSM) spielen hierbei eine ganz zentrale Rolle. Mit ihrer Hilfe können die Erfahrungen aus dem abgegrenzten Bereich der IT auf das gesamte Unternehmen mit allen Abteilungen angewandt werden. Das ESM entpuppt sich somit als Katalysator für die Digitale Transformation. Allerdings braucht diese Beschleunigung eine stabile, sichere und vielseitig vernetzte Grundlage: eine Plattform, wie sie etwa ServiceNow anbietet.
Auf solch einer Plattform liegen im Idealfall alle Daten und Prozesse – beispielsweise aus dem Enterprise-Resource-Planning- (ERP), Customer-Relationship-Management- (CRM) oder Human-Resources-System (HR) – vereint vor. Im Gegensatz zu einem klassischen Data-Warehouse-System speichert solch ein Data Lake sowohl strukturierte als auch unstrukturierte Daten. Es gibt keine isolierten Datensilos. Sobald Informationen benötigt werden, können Nutzer diese mithilfe von Big-Data-Technologie zu jeder Zeit aus dem „Datensee“ fischen und einsehen. Abteilungsübergreifende Zusammenhänge werden rasch sichtbar, auf deren Basis wiederum neue Geschäftsmodelle entwickelt werden können.

Als As-a-Service-Variante hält z.B. die intelligente Now-Plattform alle Daten, Applikationen und individuellen Anpassungen eines Unternehmens in der Cloud vor. Sie ist wie ein einheitliches Aufzeichnungssystem – zugänglich über individuell rollenbasierte Nutzer-Interfaces. So können effizient abteilungsübergreifende Workflows programmiert, Probleme rasch erkannt und kostengünstiger gelöst werden, was schlussendlich die Zufriedenheit auf allen Seiten erhöht.
Die beliebig skalierbare Cloud basiert auf einer Multi-Instanz-Architektur, d.h. die Daten, Anwendungen und individuellen Anpassungen für die Applikationen eines Unternehmens werden in voneinander isolierten Instanzen gehalten, damit Kundendaten nicht vermischt werden. Trotz der Isolierung können die Instanzen miteinander kommunizieren. Darüber hinaus lassen sich Upgrades für jede einzelne Instanz passgenau durchführen. Die Zugänge sind dabei per Rollensystem individuell regelbar, was zu einer höheren Sicherheit beiträgt. So haben zwar alle Nutzer Zugang zur globalen Domäne, doch nur ausgewählte User können auf spezifische Domänen zugreifen.
Wer sich für eine Anwendungsplattform als As-a-Service-Modell entscheidet, sollte sich zunächst folgende Fragen stellen: Welche Workflows müssen abgebildet werden? Reicht das Angebot einer Out-of-the-Box-Lösung (OOTB) aus? Werden Spezialisten benötigt, um weitere Applikationen oder Workflows zu entwickeln? Die Now-Plattform bietet beispielsweise als Basis OOTB-Workflows für drei Kernbereiche: IT, Personal und Kunden. Für Entwickler aller Qualifikationslevel steht eine App-Engine mit vorkonfigurierter Anwendungsstruktur bereit. Mit dieser Engine lassen sich Anwendungen, die bereits eingesetzt werden, modifizieren oder komplett neu erstellen. Nicht zuletzt lassen sich OOTB-Lösungen individuell für den eigenen Bedarf verfeinern.